Psycho-Alex Blog

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Psycho- und Soziotherapie


Psychotherapeutisch werden alle bekannten Verfahren eingesetzt. Verhaltenstherapeutisch können die verschiedensten Probleme bearbeitet werden. Gemeinsam werden krankheitsauslösende Situationen und Faktoren analysiert, damit der Patient ihnen in Zukunft ausweichen kann. Rollenspiele sollen helfen, die sozialen Kompetenzen zu verbessern. Gegen die häufigen Konzentrationsstörungen hilft kognitives Training. Krankheitsinformationen sind wichtig, damit die Patienten z.B. bei Rezidiven den Beginn der Krankheit erkennen und eine Behandlung suchen können. Die Patienten müssen auch lernen, wie sie Belastungen sinnvoll bewältigen können.
Studien legen nahe, dass es häufiger zu Rückfällen kommt, wenn in der Familie Schizophrener ein besonders emotionaler, oft vorwurfsvoller Umgangston herrscht (expressed-emotions-Konzept). In Familientherapien wird dann versucht, andere Kommunikationsstile einzuüben.
Psychoanalytisch orientierte Verfahren werden eher selten angewandt, da die Gefahr einer emotionalen Überstimulation mit Anstieg der Rezidivhäufigkeit besteht.
Ein großes Problem für die soziale Reintegration ist die Minussymptomatik, die auf Arzneimittel oder sprachliche Behandlungsmethoden schlecht anspricht. Atypische Neuroleptika wirken wohl eher als typische Neuroleptika; für Amisulprid (Solian®) konnte ein positiver Effekt nachgewiesen werden. Für die notwendige Aktivierung sind die pflegerisch angewandten Therapieformen, z.B. Alltagsbewältigung, besonders wichtig. Ergänzt wird das Behandlungskonzept z.B. durch körperliche Aktivierung (Sport), Ergo- und Arbeitstherapie.

Quelle: Pflege Heute 2. Auflage

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Depresssionen

Affektive Störung mit krankhaft niedergedrückter Stimmung des Kranken, die mit einer Vielzahl psychischer, psychosozialer und körperlicher Symptome einhergehen kann. Sehr häufige Störung: Schätzungsweise 15 % aller Menschen leiden (mindestens) einmal im Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression.

Suchtkrankheiten

Sucht (Abhängigkeit): Unbeherrschbares Verlangen eines Menschen, sich eine bestimmte Substanz immer wieder zuzuführen oder eine bestimmte Tätigkeit immer wieder auszuführen, obwohl er sich selbst oder anderen dadurch schadet.

Manie

Affektive Störung mit gehobener Stimmung, Antriebssteigerung, Denkstörungen sowie evtl. Wahn. In der Regel Teil einer bipolaren affektiven Psychose. Manische Zustände sind aber auch bei Intoxikationen mit Psychostimulantien, bei Schizophrenien, bei Benzodiazepinentzug oder bei Gehirnerkrankungen möglich.

Quelle, Pflege Heute 2. Ausgabe


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Affekte Störungen

Psychische Erkrankungen, bei denen krankhafte Veränderungen der Stimmung im Vordergrund stehen. Bei gesenkter Stimmung spricht man von Depression, bei gehobener Stimmung von Manie.
Affektive Störungen können verschiedene Ursachen haben. Beispielsweise können Depressionen organisch, psychogen oder endogen bedingt sein. Ist eine affektive Störung endogen bedingt, spricht man auch von affektiver Psychose.
Affektive Psychose  Affektive Psychose (Zyklothymie, bipolare Psychose, manisch-depressive Krankheit): Endogene Psychose mit phasenweiser depressiver (melancholischer) oder manischer Verstimmung des Kranken. Die Phasen können rezidivieren, heilen aber in der Regel folgenlos aus. Häufigkeit ca. 0,5 - 1 %, familiär gehäuft auftretend. Bei den affektiven Psychosen werden unterschieden:
•    Monopolare Verläufe mit ausschließlich depressiven Phasen (2/3 der Fälle) •    Bipolare Verläufe mit einem Wechsel von depressiven und manischen Phasen (1/3 der Fälle) •    Monopolare Verläufe mit ausschließlich manischen Phasen (sehr selten). 


Depression 


Depression: Affektive Störung mit krankhaft niedergedrückter Stimmung des Kranken, die mit einer Vielzahl psychischer, psychosozialer und körperlicher Symptome einhergehen kann. Sehr häufige Störung: Schätzungsweise 15 % aller Menschen leiden (mindestens) einmal im Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression.
Jeder Mensch erlebt neben Zeiten der Freude auch Zeiten der Traurigkeit. Stimmungsschwankungen gehören zum Leben. Depressionen sind nicht nur durch besondere Schwere und Dauer von Trauer und Niedergeschlagenheit gekennzeichnet, sie sind auch qualitativ anders als die „normale” Traurigkeit. Sie verändern den Menschen und können von ihm alleine oft nicht bewältigt werden.

Quelle, Pflege Heute 2. Ausgabe

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Schizophrenie 


Schizophrenie (Spaltungsirresein): Endogene Psychose  , die durch eine schwere Störung der Gesamtpersönlichkeit mit Verlust von Einheit und Ordnung der Wahrnehmung, des Denkens, der Affekte und der Identität gekennzeichnet ist. Da es viele Erscheinungsformen der Schizophrenie gibt, spricht man auch von der Gruppe der Schizophrenien oder von Erkrankungen des schizophrenen Formenkreises. Häufigkeit ca. 1 % der Bevölkerung, Manifestationsgipfel 20. - 30. Lebensjahr.
Das Wesen der Krankheit Schizophrenie ist schwer zu erklären. Schizophrene Erlebnisweisen sind so ungewöhnlich, dass man sie kaum mitteilen oder nachvollziehen kann. Im Zentrum der Erkrankung stehen charakteristische Veränderungen von Denken, Wahrnehmung und Affekt. Der Bezug des Kranken zur Realität ist gestört. Die intellektuellen Fähigkeiten bleiben in der Regel erhalten.

Quelle: Pflege Heute

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Psychatrie  nach Wikipedia

Fachgebietsgrenzen

Die Abgrenzung der Psychiatrie von anderen medizinischen Disziplinen ist wie z.B. bei der Konsiliar- und Liaisonpsychiatrie (K&L) teilweise fließend. Psychotherapeuten behandeln vorwiegend Patienten mit Neurosen und Angststörungen. In der psychosomatischen Medizin werden vorwiegend Patienten behandelt, bei denen seelische Störungen schwerwiegende Auswirkungen auf das körperliche Befinden haben (z. B. Essstörungen). Fließend sind die Grenzen der Domänen von Neurologie und Psychiatrie beispielsweise bei hirnorganischen Psychosyndromen und Demenzen. In der Kinder- und Jugendpsychiatrie werden Patienten unter 18 Jahren mit seelischen Erkrankungen behandelt. Aus pragmatischen Gründen werden allerdings alle Patienten mit seelischen Störungen von Psychiatern und in psychiatrischen Kliniken behandelt, wenn die Beschwerden sehr schwerwiegend sind und/oder plötzlich auftreten, da es für Behandlungen bei Psychotherapeuten oder in psychosomatischen Kliniken teilweise sehr lange Wartezeiten gibt. In diesem Sinne ist der Psychiater ein Allgemeinarzt für seelische Störungen jeder Art.

Fachbereiche der Psychiatrie

Die Allgemeinpsychiatrie ist der klinische Teil des Faches, welcher sich mit den psychischen Erkrankungen und Störungen des Erwachsenenalters beschäftigt. Die Akutpsychiatrie behandelt psychiatrische Notfälle.

Die Militärpsychiatrie befasst sich mit geistigen Störungen innerhalb militärischer Konstellationen mit dem Ziel die Gesundheit von so vielen Militärangehörigen wie möglich sicherzustellen, sowie auch mit der Behandlung der infolge von psychischen Erkrankungen als untauglich angesehenen Armeeangehörigen.
In der Suchtmedizin werden Patienten mit stoffgebundenem (Alkohol, Nikotin, Cannabis, Heroin etc.) oder stoffungebundenem (Spielsucht, Sexsucht etc.) Missbrauchs- oder Abhängigkeitsverhalten behandelt.

Gerontopsychiatrie wird allgemein als Psychiatrie für Menschen im höheren Lebensalter verstanden, wobei das Lebensalter (60 Jahre) nur eine ungefähre Richtmarke ist. Dabei geht es zum einen um Menschen, die bereits in jüngeren Jahren psychisch erkrankt sind und deren Behandlung unter Berücksichtigung altersbedingter Besonderheiten fortgesetzt werden muss, und zum anderen um Menschen im höheren Lebensalter, deren psychische Erkrankung aus dem Alterungsprozess resultiert.

Die Forensische Psychiatrie befasst sich mit der Behandlung und Begutachtung von psychisch kranken und suchtkranken Rechtsbrechern (siehe auch Maßregelvollzug).

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie genannte Unterdisziplin ist ein eigenständiges medizinisches Fachgebiet geworden. Sie befasst sich mit den psychischen Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen bis maximal zum 21. Lebensjahr.

Die psychosomatische Medizin ist aus der Psychiatrie hervorgegangen, stellt aber ein eigenes Fachgebiet dar und ist meist der Inneren Medizin zugeordnet. Sie beschäftigt sich mit Erkrankungen, bei denen Wechselwirkungen zwischen psychischen und körperlichen Faktoren (Psychosomatik) wesentlich sind.

Die transkulturelle Psychiatrie befasst sich mit den kulturellen Aspekten der Ätiologie, der Häufigkeit und Art psychischer Störungen sowie mit den sogenannten kulturgebundenen Syndromen.

Sozial- und Gemeindepsychiatrie Mit dem Begriff Sozial- und Gemeindepsychiatrie wird das Konzept der sogenannten gemeindenahen psychiatrischen Versorgung umschrieben. Es sieht vor, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen genauso wie Menschen mit körperlichen Erkrankungen in der Nähe ihres Wohnortes behandelt werden können.

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Psychatrie  nach Wikipedia

Die Psychiatrie ist die medizinische Fachdisziplin, die sich mit der Prävention, Diagnostik und Therapie seelischer Erkrankungen beschäftigt.
    Begriff

Der Begriff „Psychiatrie“ wurde 1808 vom Arzt Johann Christian Reil in Halle geprägt (ursprünglich als „Psychiaterie“, wurde später zu „Psychiatrie“). Etymologisch aus griechisch „Psyche“ – „Seele“ und „iatrós“ – „Arzt“ zusammengesetzt, bedeutet „Psychiatrie“ wörtlich übersetzt etwa „Seelenheilkunde.“

Historische Entwicklung

Die Grundzüge der modernen Psychiatrie lassen sich auf wenige Konzepte zurückführen. Wilhelm Griesinger hatte Mitte des 19. Jahrhunderts mit der These, seelische Erkrankungen seien Erkrankungen des Gehirns, die wichtigste Grundlage der modernen Psychiatrie formuliert. Emil Kraepelin hat erstmals in der Geschichte der Psychiatrie ein brauchbares nosologisches Bezugssystem zur Verfügung gestellt. Karl Jaspers Arbeiten zur Allgemeinen Psychopathologie aus den 1920er Jahren sind grundlegend für die Methodik modernen psychopathologischen Denkens. Die Grundlage des Krankheitsbegriffes in der modernen Psychiatrie bis in die neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts ist das so genannte triadische System nach Kurt Schneider, das 1931 veröffentlicht wurde. Mit der Einführung des ICD-10 im Jahre 1992, einem weltweit standardisierten Klassifizierungssystem, wandelt sich das Krankheitsverständnis der Psychiatrie erneut.
In Deutschland wurden im Rahmen des nationalsozialistischen Euthanasie-Programms mehr als 100.000 psychisch kranke Menschen getötet. Dies war nur mit Billigung zahlreicher Ärzte und Kliniken möglich. Diese Verbrechen wurden in den ersten Jahren der neugegründeten Bundesrepublik nicht aufgearbeitet.


Reform der Psychiatrie

Die Einführung der Neuroleptika und die Durchführung von Katamnesestudien in den 1950er Jahren, in Deutschland vor allem durch den Bonner Psychiater Gerd Huber, hat den lange bestehenden therapeutischen Nihilismus der Psychiater vor allem im Falle der Schizophrenie zu beenden geholfen. Mit der Psychiatriereform in den sechziger und siebziger Jahren und der Entwicklung der modernen Sozialpsychiatrie kommt es in den meisten westlichen Ländern zu einer weitgehenden Emanzipation der seelisch kranken Menschen von Bevormundungen durch Dritte.
Die moderne Psychiatrie gründet sich demzufolge im wesentlichen auf die Erkenntnisse der biologischen Psychiatrie und die Reformbemühungen der Sozialpsychiatrie. Psychotherapeutische Behandlungsmethoden stehen in der Psychiatrie heute nicht mehr so im Mittelpunkt wie noch vor einigen Jahrzehnten. Trotzdem lernen Psychiater psychotherapeutische Behandlungsverfahren, da die meisten psychiatrischen Patienten von stabilen therapeutischen Beziehungen profitieren.


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Arzneimittelwechselwirkungen

Arzneimittelwechselwirkungen (auch Interaktionen) können bei gleichzeitiger Einnahme verschiedener Arzneimittel auftreten. Die erwünschte Wirkung kann dadurch verstärkt, abgeschwächt oder aufgehoben werden. Zusätzlich können unerwünschte Arzneimittelwirkungen ("Nebenwirkungen") auftreten.
"Die schätzungsweise 5000 Medikamentenwechselwirkungen unserer pharmazeutischen Mittel kann kein Arzt im Kopf haben. Zu den am meisten genutzten Ressourcen zählen die sogenannten Fachinformationen oder `Summary of Product Characteristics, in Deutschland abzurufen unter http://www.fachinfo.de. Auszugweise auch in der Roten Liste." (FAZ 4. Januar 2006).
  Gesellschaftliche Bedeutung

Zu arzneimittelbezogenen Problemen in Deutschland, z. B. unerwünschte Wechselwirkungen, wurde folgende Modellrechnung aufgestellt: Anzahl Rezepte pro Jahr: 470 Mio., davon 2% mit Arzneimittel-Problemen: 9,4 Mio., davon 30% potenziell gesundheitsgefährdend: 2,82 Mio., davon 30% mit Krankenhausaufenthalt: 0,846 Mio., davon 30% durch Arzneimitteldokumentation vermeidbar: 253.800, je Fall 7 Tage Krankenhausaufenthalt: 1,78 Mio. Tage, 291 Euro Kosten pro Tag: Mithin 518 Mio. Euro Kosten, die vermeidbar gewesen wären.[1]
Überraschungen treten vor allem auf, wenn Arzneimittel neu verordnet werden. Wechselwirkungen spielen meistens bei Medikamenten, die schon längere Zeit eingenommen werden, keine große Rolle, was Abschwächungen oder Verstärkungen der Wirksamkeit angeht, weil nach Effekt dosiert wird. Wird zum Beispiel ein Blutdruckmittel in seiner Wirkung durch ein anderes Medikament verstärkt, so sinkt der Blutdruck stärker. Dies führt bei Dauereinnahme dazu, dass die Dosis eines oder beider Blutdruckmittel reduziert werden muss. Führt aber die Wechselwirkung zwischen mehreren Medikamenten zu einer Schädigung des Körpers, beispielsweise zu Nieren- oder Leberschäden, dann ist diese negative Wechselwirkung selbstverständlich auch bei Dauereinnahme dauerhaft relevant und sollte zu einer Änderung der Medikation führen mit dem Ziel, diese negative Wechselwirkungen zu eliminieren.
Viele Apotheken bieten die Überprüfung von Wechselwirkungen mit datenbank-gestützten Methoden an. Für brauchbare Ergebnisse ist Voraussetzung, dass alle eingenommenen Medikamente erfasst werden. Bekannte Wechselwirkungen werden für alle Arzneimittel in den Fachinformationen und Zusammenfassungen der Merkmale des Arzneimittels dokumentiert. Diese sind unter anderem auch in diversen Arzneimittelverzeichnissen verzeichnet.


Mechanismen
Es gibt verschiedene mögliche Mechanismen, die zu Wechselwirkungen führen:
•    Pharmakokinetische Interaktion: Ein Arzneimittel beeinflusst die Aufnahme, Verteilung oder Ausscheidung eines anderen.
•    Pharmakodynamische Interaktion: Ein Arzneimittel beeinflusst dieselben Zielorgane.

Entsprechend sind unterschiedliche Auswirkungen möglich:
•    schnellerer oder langsamerer Wirkungseintritt (pharmakokinetisch)
•    verkürzte oder verlängerte Wirkung (pharmakokinetisch)
•    verstärkte oder abgeschwächte Wirkung (meistens pharmakodynamisch, kann aber auch kinetisch verursacht sein, wenn zum Beispiel ein Stoff dazu führt, dass ein zweiter in größerem Maß resorbiert wird). Bei Wirkungsverstärkungen kann noch zwischen additiver und überadditiver Verstärkung unterschieden werden
•    gänzlich unerwartete Wirkung (pharmakodynamisch)
Interaktionen zwischen Lebensmitteln und Arzneimitteln [Bearbeiten]
siehe hierzu auch: Wechselwirkungen mit Nahrungs- und Genussmitteln
Neben Medikamenten können auch Nahrungs- und Genussmittel mit Arzneimitteln interagieren. Standardbeispiel ist die gegenseitige Wirkungsverstärkung von Alkohol und Beruhigungsmitteln, Rauchen führt zum beschleunigten Abbau vieler Arzneistoffe und damit zu kürzerer Wirkung, schwarzer Tee verringert die Aufnahme vieler Wirkstoffe in den Körper.
Beispiele für Interaktionen von Lebensmitteln mit Arzneimitteln: Nahrungsaufnahme vermindert die Aufnahme vieler Arzneimittel, kann aber bei fettlöslichen Wirkstoffen die Aufnahme verbessern. Grapefruitsaft hemmt den Abbau vieler Arzneistoffe.


http://de.wikipedia.org/wiki/Arzneimittel


L.G.

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Arzneimittel- Nach Wikipedia


Arzneimittel, kurz Arzneien oder gleichbedeutend Medikamente (lateinisch medicamentum - das Heilmittel) sind „Stoffe oder Stoffzusammensetzungen, die als Mittel mit Eigenschaften zur Heilung oder zur Verhütung menschlicher oder tierischer Krankheiten bestimmt sind oder aber im oder am menschlichen oder tierischen Körper verwendet oder einem Menschen bzw. Tier verabreicht werden können, um entweder die menschlichen bzw. tierischen physiologischen Funktionen durch eine pharmakologische, immunologische oder metabolische Wirkung wiederherzustellen, zu korrigieren oder zu beeinflussen oder eine medizinische Diagnose zu erstellen.“ Diese etwas sperrige Beschreibung basiert auf den Definitionen in den zwei grundlegenden gesetzlichen Regelwerken über die Human- und Tierarzneimittel in der Europäischen Union, den Richtlinien 2001/83/EG [1] (Gemeinschaftskodex für Humanarzneimittel) und 2001/82/EG [2] (Gemeinschaftskodex für Tierarzneimittel) in der jeweils gültigen Fassung. Sie ist mittlerweile in etliche nationale Arzneimittelgesetze eingeflossen, darunter auch in das deutsche Arzneimittelgesetz.
Das Arzneimittelrecht enthält auch Vorschriften zur Bezeichnung von Arzneimitteln sowie zu Pflichtinformationen, die der Hersteller für Anwender und Verbraucher bereitstellen muss. Die große Vielfalt der heute verfügbaren Arzneimittel lässt sich nur mit Hilfe von speziellen Klassifikationssystemen und Arzneimittelverzeichnissen überblicken.
Neue Arzneimittel werden in der Pharmaforschung entwickelt, wo neue Arzneistoffe identifiziert und experimentelle Arzneimittel in Laborversuchen und klinischen Studien geprüft werden. Arzneimittel sind meist keine Reinstoffe, sondern Zubereitungen von Arzneistoffen mit Hilfsstoffen. Die gängigste Arzneiform ist die Tablette, die durch den Mund, also peroral, eingenommen werden kann. Arzneimittel werden heute zum weit überwiegenden Teil von Pharmaunternehmen als so genannte Fertigarzneimittel hergestellt. Diese Fertigarzneimittel dürfen in vielen Ländern nur mit einer Genehmigung der zuständigen Behörde, einer Arzneimittelzulassung, angeboten oder verkauft werden. Auch die Abgabe ist streng reglementiert. Die meisten Arzneimittel dürfen nur in Apotheken an Endverbraucher abgegeben werden, viele davon nur auf ärztliches Rezept. Die mit der Beschaffenheit, Wirkung, Prüfung, Herstellung und Abgabe von Arzneimitteln befasste Wissenschaft ist die Pharmazie.
Die Pharmakologie studiert dagegen die Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und dem Körper. Verschiedene Körperprozesse sind an der Aufnahme, Verteilung, Veränderung und Ausscheidung von Arzneimitteln beteiligt. Arzneimittel wirken, indem sie spezifisch mit bestimmten Zielstrukturen im Körper interagieren und dadurch Körperfunktionen beeinflussen. Die Summe der erwünschten Wirkungen eines Arzneimittels, die so genannte Wirksamkeit, führt zur Linderung oder Heilung einer Krankheit. Diese Wirksamkeit wird fast immer auch von unerwünschten Wirkungen, den Nebenwirkungen, begleitet. Arzneimittel haben damit einen zweischneidigen Charakter. Die Abwägung von Nutzen und Risiken ist deshalb ein zentrales Problem in der Entwicklung, Zulassung und Anwendung von Arzneimitteln. Auch deshalb werden Fertigarzneimittel nach der Zulassung laufend auf das Auftreten unerwünschter Wirkungen hin überwacht. Arzneimittel zählen zu den wichtigsten Werkzeugen der Medizin, gleichzeitig sind aber die Arzneimittelausgaben der drittgrößte Kostenfaktor in den Gesundheitssystemen der industrialisierten Länder. Deshalb wurden vielfältige, von Land zu Land verschiedene Regelungen zur Preisfestsetzung und zur Kostenübernahme eingeführt.
Arzneimittel wirken nicht nur im behandelten Organismus. Von manchen Arzneimitteln stellen Rückstände in Lebensmitteln oder der Umwelt ein Problem dar, das vermehrt Beachtung findet.
Arzneimittel werden seit Jahrtausenden genutzt. Pflanzliche Arzneidrogen und manche andere Stoffe waren schon in der Antike gebräuchlich. Die Entwicklung von Arzneimitteln auf naturwissenschaftlicher Grundlage begann im 19. Jahrhundert und fand im 20. Jahrhundert einen großen Aufschwung. Gleichzeitig wurde die Einzelherstellung in der Apotheke weitgehend durch industrielle Fertigung ersetzt. Die Anwendung von modernen Arzneimitteln ist eine große Erfolgsgeschichte. So ist durch die Verwendung von Impfstoffen und Antibiotika die Sterblichkeit durch Infektionskrankheiten deutlich gesunken. Andererseits war das 20. Jahrhundert auch von verschiedenen Arzneimittelskandalen überschattet, in deren Folge die Entwicklung, Herstellung und Überwachung von Arzneimitteln verbessert und immer mehr reguliert wurde.
http://de.wikipedia.org/wiki/Arzneimittel

L.G.
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Widder

Die vom Widder geregelte Frau besitzt eine hervorragende und unabhängige mit der kräftigen Energie verbundene Meinung. Sie ist gewöhnlich ein kluger Unterhalter und ragt als eine Gastgeberin hervor. Diese Frau ist häufig im Aufrechterhalten sowohl eine Karriere als auch eine Familie sehr erfolgreich. Tatsächlich neigt sie dazu, ein besserer Partner zu sein, wenn sie arbeitet oder ein Außeninteresse hat. Die durch dieses Zeichen geherrschte Frau ist anscheinend unveränderlich elegant und besitzt einen tadellosen Sinn des Geschmacks.  Witzig und klug interessiert sich die Widder-Frau für die Selbstverbesserung. Sie ist auch effizient, großzügig und freundlich. Stolz ist eine der hervorragenden Qualitäten dieser Frau. Tatsächlich besitzt sie manchmal solch eine höhere Meinung von ihren geliebten, dass es sich einfach in ihrem Benehmen zeigt und auf andere hinauslaufen kann, die eifersüchtig sind und ärgerlich. Diese Frau kann etwas ausschweifender so großzügiger ... sein, dass sie oft das Geben für die Familie und Freunde übertreibt, häufig Leute unbehaglich durch das Gewicht ihrer Verpflichtung zu ihr machend, die sie für sie nie ziemlich bereit ist zurückzuzahlen.
 Die Widder-Frau ist impulsiv, unabhängig, beschäftigt und mutig. Sie müht sich ständig, das Haupt von ihrem sozialen Satz zu sein, und ist immer eine sehr aktive Frau sowohl geistig als auch physisch. Sie neigt dazu, einen Langzeitvorschlag beim geringsten Anlaß zu akzeptieren und dann die Entscheidung während ihrer Momente der Freizeit ... zu bereuen, von denen sie häufig wenige hat.
Tatsächlich, wenn irgendwelche Frau ohne einen Genossen auskommen kann, dann würde es die Widder-Frau sein. Sie ist im Stande, alles für sich selbst zu tun, es schwierig für sie machend, den starken Partner zu finden, den sie für den Roman braucht. Das, gesagt worden sein, ist das dennoch eine romantische Seele, wer Roman auf einer täglichen Basis überall in ihrem kompletten Leben fordern wird, und es nicht vergessen werden muss, dass dieser Frau Roman nicht einfach der Koitus ... ist, ist das auch die Begleitschmucksachen und Blumen. Es wird lebenswichtig sein, dass jeder Partner nicht den Fehler macht, den Geburtstag dieser Frau oder jedes wichtige Jahrestag-Datum zu vergessen, da, so zu tun, sicher auf eine Reise nach der Hundehütte am meisten hinauslaufen wird. Vielleicht würde die Antwort hier ein teures Stück von Schmucksachen kaufen und es dann weg nur für den Fall verbergen sollen. Das wird auch für jeden Genossen notwendig sein, abzuurteilen und diese Frau gegen mögliche Extravaganzen zu bedingen, aber das muss getan werden, an ihren Grund und bessere Instinkte aber nicht durch die Kraft appellierend. Eine Widder-Frau wird nur mit einem Genossen glücklich sein, der sie stolz macht. Eine unveränderliche Hand muss über ihre Mängel gebraucht werden, aber nur in der privaten ... Gewalt muss zur Außenwelt nie ausgestellt werden. Das ist eine meisterhafte Frau, die zu viel von einem Wirbelwind zuhause für jede Seele sein wird, wer grundsätzlich ruhig und passiv ist.
Während sie zu viel Wohltat fähig ist, kann sie laut, selbststarrsinnig und ziemlich zänkisch leicht werden. Jedoch ist das vielleicht Neid, der der Hauptstolperstein in Bezug auf die Widder-Frau-Beziehungen ist. Es ist derjenige, der wahrscheinlich ihren mehr Kummer und Bekümmertheit gebracht hat als irgendwelche Schulden, die sie besitzen könnte. Hauptsächlich ziemlich charmant, wenn diese Frau nur den Schaden begreifen konnte, kann sie Zuvorkommendheit ihres eifersüchtigen Streifens verursachen, sie würde Selbstdisziplin ... tatsächlich sicher lernen, wenn das nicht gelernt werden kann, wird sie kaum jeden Frieden, Glück oder Stille finden. Gesegnet mit eine Fülle von der Willenskraft ist diese Frau zu contol in der Lage, den jedes Gefühl sie sollte beschließen, so zu tun. Jedoch ist sie durch die Natur außerordentlich störrisch, reizbar und ungeduldig, wenn gelegt, unter jeder Form der Selbstbeherrschung. Häufig tief eingeschlossen an ihrer persönlichen Karriere ist die Widder-Frau dennoch zu manging eine Karriere, nach Hause und Familie mit dem gleichzeitigen Erfolg äußerst fähig.  Romanisch ist etwas, dass kein Widder ohne leben kann und derselbe für eine Widder-Frau auch geht. Jedoch, für sie, ohne Roman nicht vorankommend, ist nicht derselbe als Unfähigkeit, ohne einen Mann zu leben. In ihrem Herzen wird sie sich immer danach jemand speziell sehnen, an ihn im Monsun denkend, und das wird ihre Idee vom Roman sein.
Sie braucht nicht einen echten Mann dafür. Widder-Frau ist derjenige, der irgendetwas und alles selbst tun wird, ohne jede männliche Hilfe zu brauchen. Einer ihrer grundlegenden Persönlichkeitscharakterzüge ist Totalvertrauen zu ihren geistigen Anlagen.
 Sie muss führen, die erste zu sein, um irgendetwas zu tun. Zuweilen geht ihre Unabhängigkeit mit dem männlichen Ego nicht gut. Jedoch will ein Widder-Mädchen nie einen jungen Hund für einen Geliebten oder einen Mann. Sie sucht einen Mann, aber nicht denjenigen, der ihr ständig jagt. Die beste Weise, um sie zu werben, ist, feine Hinweise zu werfen, etwas losgemacht zu werden und ihr Wundern zu behalten. Geben Sie ihr den Eindruck, dass Sie ihrem Charme widerstehen können und sie kommen wird, zu Ihnen hineilend, zu beweisen, dass sie wünschenswert ist. Widder-Frauen werden sich nach männlicher Aufmerksamkeit nie sehnen müssen.
 Sie bekommen immer viel es, aber innen werden sie auf denjenigen warten, den sie nicht haben können. Eine Widder-Frau kann sogar die zähsten von Verhältnissen allein überleben und ist in der Lage, sogar nach den grauenhaftesten Tragödien zurückzukommen. Sie kann die Rolle einer Frau vollkommen spielen und kann dabei alles tun, dass ein Mann tun kann. Wenn Sie geschafft haben, ihren aggressiven Antrieb zu unterwerfen, werden Sie einer Frau behandelt, die mit dem Optimismus voll ist und solchen Glauben an die Zukunft hat, die Ihre Laune auch emporheben kann.
 Eine Widder-Frau mag Kriecherei nicht.
Sie sollten aufrichtig sein, indem Sie sie beglückwünschen. Übersüßigkeit und zu viel Nähe können sie davongelaufen machen, aber sie will nicht, dass Sie auch zu losgemacht werden. Sie werden aufrechterhalten müssen, dass feines Gleichgewicht und noch den Roman bewahrt. Sobald sie zu Ihnen verpflichtet hat, wird sie äußerst sentimental und sehr loyal sein. Beherrschen Sie eine Widder-Frau nicht und lassen Sie sie nicht Sie beherrschen. Jedes der Extreme, sie wird nicht im Stande sein zu dulden. Begründen Sie, um auf Sie stolz zu sein, aber nicht vergessen, sie für ihr Talent auch zu loben. Ihre Erwartungen sind zu hoch, aber sie wird Ihnen auch doppelt dafür geben.
 Sie ist sehr possessiv, und Liebe ist etwas, dass sie sich nie teilen kann. Sie kann sogar am geringsten vom Verdacht sehr eifersüchtig sein. Im Falle dass Sie einen weiblichen Sekretär haben, ist es besser, sie auf Wiedersehen in diesem Augenblick zu bieten. Wenn ein Widder-Mädchen verletzt wird, wird sie ebenso kalt wie das Eis in Ihrem Kühlschrank, und dieses Benehmen kann eine komplette Lebenszeit dauern. Sie ist zu den Schulden ihrer geliebten großzügig, und es ist besser, sie vor ihr nicht zu kritisieren. Andererseits, wenn Sie zu ihr gut sind, ist sie äußerst freundlich, zart, loyal und unterstützend.
 Sie werden viele Gründe bekommen, eifersüchtig zu sein, wenn Sie mit einer Widder-Frau sind, da sie mit Männern bequemer ist als Frauen.
Seien Sie jedoch gegen sie nicht misstrauisch, sie würde wirklich verletzt. Sie ist possessiv, aber sie mag nicht besessen werden. Sie will ihre Freiheit und Ihr ganzes Vertrauen. Erinnern Sie sich, wenn sie zu Ihnen verpflichtet hat, haben Sie keine Gründe, ihre Loyalität und Freimut zu bezweifeln. Eine Widder-Frau ist viel zu ehrlich, um mit zwei Menschen zur gleichen Zeit eingeschlossen zu werden. Sie wird zuerst die Beziehung zerbrechen, die nicht arbeitet.
 Sie ist äußerst leidenschaftlich und glaubt an für- immer- anhaltende Beziehungen. Obwohl das sie ernüchtert manch eine Zeiten verlässt. Sie wird Spiele mit Ihnen nie spielen und ist der Täuschung unfähig. Ein Widder-Mädchen ist nichts wenn nicht einfach, unschuldig und sehr emotional. Maximale Chancen bestehen darin, dass sie ihre Karriere sogar nach der Ehe fortsetzen wird. Sie liebt Herausforderungen und glaubt an Wunder. Obwohl das ein wenig irre klingt, aber Wunder wirklich in ihrem Fall geschehen. Gerade wie ein typischer Widder lernt sie nie von ihren Fehlern und wird wahrscheinlich in demselben Loch wieder fallen.
 Für ihr Liebe-Mittel-Teilen und bedeutet das das Teilen von allem, direkt von ihren Gefühlen und Scheckheft zu Ihrem Bankkonto. Respektieren Sie immer eine Widder-Frau und versuchen Sie nie, ihren Eifer feucht zu machen, oder sie wird verletzt. Obwohl sie versucht zu zeigen, dass sie sehr stark ist, ist sie ebenso unschuldig und ebenso verwundbar wie ein Baby.
Trösten Sie sie dort sollen, wenn sie auf Sie zuläuft, über die Welt enttäuschte. Wenn Sie ihr gegenübertreten, wenn sie zu Ihnen wie das kommt, verlieren Sie sie nie jemals. Eine Widder-Frau verzeiht Ihnen nie, wenn Sie scheitern, um sie zu kämpfen.
 Dagegen ist sie immer dort mit Ihnen, selbst wenn sie gegen die ganze Welt gehen muss. Sie ist nicht derjenige, um Krankheit vorzutäuschen, aber wenn sie wirklich krank ist, sich dort um sie sorgen sollen. Sie ist ziemlich ausschweifend und sie gebend die Sollkarten werden ein leeres Bankkonto bedeuten. Sie wird eine sorgsame Mutter sein, die keine unnötige Aufregung macht und die Einbildungskraft von Kindern befeuert. Ein Widder-Mädchen hat eine schlechte Laune, aber es wird ebenso schnell weggehen, wie es kam und keinen Groll zurücklassen. Sie ist eine ganze Frau, die leicht verletzt wird und völlig unschuldig ist. Obwohl sie etwas impulsiv und herrisch ist, wird sie Ihnen ganze Sicherheit, Kampf gegen die Welt für Sie geben und für immer Ihrige sein!

 Widder Verliebt Positive Aspekte des Verliebten Widders: Überschwänglich - Ausdrucksvoll - Leidenschaftlich - Großzügig - Schutz- - Abenteuerlich - Lebenslustig - Kreativ - Gekräftigt - Ergebene Negative Aspekte des Verliebten Widders: Temperamentvoll - Eifersüchtig - Possessiv - Rücksichtslos - Rücksichtslos - Unbeständig - Von Ego orientierter Romantischer Stil: Sinnlich - Physisch - Lüstern - Anfällig Für die Rauheit - Häufig ist Egoistische Erfüllung für Widder-Eingeborene in Bezug auf die physische Intimität sehr wichtig. Energisch und abenteuerlich ist die romantische Begeisterung dieser Personen ansteckend. Jedoch können sie ziemlich egoistisch sein und einen Partner brauchen, der dazu fähig ist, sich mit ihrem schnellen Charakter zu befassen. Hier muss ein Genosse bereit sein, mehr zu geben, als er oder sie erhält, da Widder unterwirft, neigen dazu zu glauben, dass sie über die Welt herrschen. Sie sind auch passend, um sich der Anzeige von kindischen Trotzanfällen hinzugeben, die ... fest aber höflich ... ignoriert werden müssen, bis die Situation Zeit gegeben worden ist, um sich zu beruhigen.

L.G.

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Eine Suchanfrage aus Australien
Sohn Erich aus Australien sucht seinen Vater. Er stellt einen Suchantrag in Australien, da er in Australien wohnt. Er weiß weder Geburtstag (evtl. 1929) noch Geburtsort - nur Geburtsland, und das war Deutschland. Zuletzt hat er 1970 von ihm gehört und er glaubt zu wissen, dass der Vater das Land verlassen hat. Gründe waren Eheprobleme und die Suche nach Arbeit.

Das sind natürlich sehr schlechte Voraussetzungen für eine Suche. Doch auf Rückfrage schickte der Sohn seinen Taufschein. Dort war der Wohnort am Tauftag angegeben , und ein alter Brief seines Vaters mit einer Adresse in Bayern. Da konnte die Suche ansetzen.

Sie begann beim Meldeamt M. und ging dann immer weiter. Sehr oft war der Vater in eine andere Stadt gezogen. Diese Sache zog sich dadurch über drei Jahre hin. Dann erhielten wir eine Adresse, wo er noch wohnen sollte. So schrieb ich ihm, dass sein Sohn aus Australien ihn suchte. Drei Tage später rief der überglückliche, total aufgeregte Vater an. So viele Jahre hatte auch er nach seinem Sohn gesucht, ihn aber nicht gefunden. Er hatte dadurch bereits einen Herzinfarkt erlitten und wollte daher gleich die Telefonnummer von seinem Sohn in Australien haben, um mit ihm zu sprechen. 


Ein Geschwisterpaar
Ein Mann aus Schweden sucht seine Halbschwester Renate K.. Geburtsort Leipzig, Geburtsjahr 1940-1942. Er weiß, dass sie 1961 geheiratet hat und auch gern Kontakt zu ihm gehabt hätte. Aber die Großmutter, bei der die Halbschwester wohnte, hat das verhindert. Nur die Adresse der Großmutter war bekannt. Bei ihr hatte sie bis zur Heirat gewohnt.

Es musste also der Ehename gefunden werden und der Wohnort. Glücklicherweise teilte man mit diesen Informationen auch das genaue Geburtsdatum mit. Aber von diesem genannten Wohnort war Renate verzogen. Auf Anfrage teilte man ihren neuen Wohnort mit und ihren neuen Namen. Darauf hin wurde die Frau angeschrieben. Sie antwortete sofort: Sie war sehr überrascht und neugierig, etwas über ihren Vater zu erfahren. Sie wollte die Adresse ihres Halbbruders sofort haben. 


Ein ganz "einfacher Fall"
Eine Frau aus Australien sucht ihren Vater. Bekannt sind ihr sein Geburtsort und ein ungefähres Geburtsjahr zwischen 1942 und 1945. Zunächst wird versucht mit Hilfe der Telefon- CD zu suchen. Man kann den Namen der gesuchten Person eingeben, z. B. "Hanni Mustermann", und dann werden alle Hanni Mustermann in Deutschland aufgeführt, die unter diesem Namen Telefon haben (jedoch keine Geheimnummern).

So fand sich der gesuchte Name in der Gegend von Hamburg. Ein Anruf und Klaus Peter meldete sich. Er war die gesuchte Person. Er willigte sofort ein, seine Adresse an seine Tochter weiterzuleiten. Aber er sagte auch: "Es ist ein Wunder, dass Sie mich gefunden hat. Ich bin vor kurzem erst wieder nach Deutschland zurückgekehrt, denn ich habe 9 Jahre Portugal gewohnt." Manchmal geht es ganz einfach......  Eine kleine Notiz
Ein Mann aus Dänemark suchte seine Mutter. Sie hatte ihn zur Adoption freigegeben. Also ein sensibeler Fall. Ihr letzter ihm bekannter Wohnort im Jahr 1961 war H. Von dort hatte sie sich 1966 nach B. Abgemeldet. Dort jedoch gab es keinen Eintrag. Nach vergeblichen Versuchen, über das Standesamt evtl. Auskünfte zu erhalten, musste man einen anderen Weg finden..

Über die Telefon- CD herausfinden, wer evtl. in B. im gleichen Haus gewohnt haben könnte. Aber diese Adresse war ein Krankenhaus. Es konnte dann nur eine schriftliche Anfrage an die Personalabteilung erfolgen, da am Telefon keine Auskünfte erteilt werden. Es kam die Nachricht, dass die gesuchte Person bei ihrer Mutter gewohnt und dort eine Krankenpflegeschule besucht hatte und welchen Namen die gesuchte Mutter jetzt trägt.

Bei einem Anruf bei dieser Personalstelle meinte die Dame: "Ich wollte die Sache schon als unmöglich zu erledigen weglegen, als ich doch noch eine kleine Notiz fand." Über die Adresse der Mutter der gesuchten Person erhielt ich dann die Adresse von Christina Sch. Sie war sehr glücklich zu erfahren, dass ihr Sohn sie sucht. "Gestern hatte er Geburtstag", sagte sie. Damals war sie zu jung (gerade 17 Jahre), um die Verantwortung für ihren Sohn zu übernehmen. Nun war sie überglücklich, der bat sofort Adresse und Telefonnummer, um ihn anzurufen oder ihm zu schreiben.  Eine andere Suchanfrage aus Australien führte - nach Australien
Eine Frau suchte ihre Mutter, von der sie seit 1962 nichts mehr gehört hatte. Ihre Eltern ließen sich scheiden und die Mutter war vielleicht nach Deutschland zurückgekehrt. Die Tochter suchte ihre Mutter, weil ihr Vater verstorben war. Ein Meldeamt teilte mit, dass sie mit ihrer Tochter in ein Flüchtlingslager nach Sch. verzogen war. Es schien sehr aussichtslos, die Mutter zu finden.

Aber sie trug einen ungewöhnlichen Geburtsnamen. Es wurden alle Personen in Deutschland, die diesen Namen trugen und einen Telefoneintrag hatten, angeschrieben in der Hoffnung, Hinweise zu erhalten. Und tatsächlich - einer rief an. Er sagte: "Ich hatte Ihren Brief schon weggelegt; doch als ich mich nachmittags ein wenig hingelegt hatte, meinte ich, mich doch an diese Frau zu erinnern." Er erhielt weitere Informationen und er versprach, sich umzuhören.

Und dann fand sich eine Adresse der Tante der gesuchten Person. Die Tante wiederum hatte die Telefonnummer der Schwester der gesuchten Person. Und diese sagte : "Ich werde mit meiner Schwester sprechen. Wenn sie einverstanden ist, gebe ich Ihnen die Adresse".

Es kam ein Fax. Darin stand: "Meine Schwester ist überglücklich. Viele Jahre hat sie darum gebetet, dass einmal der Tag kommen würde, wo sie wieder mit ihren Töchtern sprechen und viele Dinge erklären könnte. Hier ist ihre Adresse". Das Erstaunliche war: Die Mutter wohnte wie ihre Kinder in Australien. Der Suchdienst in Australien hat dann mit der Frau gesprochen, und man war erschüttert, was die Frau alles mit ihrem Mann erlebt hat und warum sie gehen musste, ohne zu sagen, wohin. Denn schon einmal war sie nach Deutschland geflohen und ihr Mann hatte sie wieder zurückgeholt. Doch jetzt war ihr Mann tot, und sie konnte frohen Herzens den Kontakt mit Ihren Töchtern wieder aufnehmen. 


Nicht immer ist der Kontakt erwünscht
Ein Mann aus Australien suchte seine Mutter, aber er kannte sie gar nicht. Er ist 1968 geboren, und der letzte Kontakt war 1968, wegen der Scheidung der Eltern. Wir kontaktierten das Meldeamt, wo die Mutter 1968 gewohnt hatte. Es kam eine Adresse in G. Von dort kam eine Adresse in O. Hier ging es nicht weiter. Sie schien nicht zu ermitteln.

Ein letzter Versuch war das Standesamt in der Stadt, wo die Frau geboren war. Dort war eine 4. Ehe eingetragen, die wohl in B. geschlossen wurde. Freundlicherweise schrieb das Standesamt an das Meldeamt in B., und von dort erfuhren wir den heutigen Namen und die heutige Adresse. Nach mehreren vergeblichen Versuchen, sie zu sprechen, klappte es endlich.

Leider lehnte sie es kategorisch ab, einen Kontakt mit ihrem Sohn aufzunehmen. Sie sagte: "Meine Gesundheit ist nicht stark genug, um mit einer veränderten Situation fertig zu werden." Sie erhielt allerdings die Daten ihres Sohnes, falls sie eines Tages doch den Wunsch hat, mit ihm Kontakt aufzunehmen. So etwas ist sehr bedauerlich, dennoch müssen auch solche Entscheidungen akzeptiert und zu respektiert werden.

Bei dem Versuch, Menschen zusammenzuführen, gibt es also Schönes und Trauriges. Aber es ist dennoch eine wunderbare Sache, dass die Internationalität der Heilsarmee solche Dienste möglich macht. Es ist ein Weg von sehr vielen, um deutlich machen zu können, dass wir - wie Jesus - unseren Einsatz geben wollen, um "Verlorene" zu suchen und ihnen die offene Tür nach Hause zu zeigen ...
Ihre Heide


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