Psycho Blog

Der Blog über psychische Störungen

Hosting

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on Sonntag, 04 März 2012
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Das Hosting wird immer Problematischer, so wie es aussieht braucht auch Psycho-Alex einen eigenen Server. Mehrere Tausend Besucher täglich und potential weiter nach oben lassen den Server schon ein wenig ächtzen. Naja zum Glück bin ich selber Hoster :-) und kann den Betrieb sicherstellen.

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Es geht weiter auf Psycho-Alex

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on Sonntag, 04 März 2012
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Viele neue Inhalte sind dazu gekommen und auch die Software wurde aktualisiert. Es geht also weiter auf Psyho Alex :-)

Es wurden neue Texte hinzugenommen und auch ein wenig an Psycho-Alex gefeilt, Probleme traten keine auf. Aja ich werde mich öfters im Forum sehen lassen, da gehts auch weiter, mal schauen ob es sich reaktivieren lässt

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Atomkernenergie und Fukushima Forum

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on Mittwoch, 06 April 2011
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Neue Seite zu aktuellem Anlass:

http://atomkernenergie.de

Fukushima Forum

http://atomkernenergie.de/forum/7-atomenergie-pleiten-und-pannen/5-fukushima-desaster-statusforum

Schaut dort auch im Blog, dort gibt es aktuelle Informationen rund um Fukushima.

Grüße

Alex

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Camping-Germany

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on Mittwoch, 02 März 2011
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So mal ein neues Hausgemachtes Projekt: Camping-Germany für Campingbegeisterte und Campingplätze. Das ist etwa so aufgebaut wie diese Seite hier. Muss da heute noch was dran arbeiten, das nächste Projekt ist eine Premium Camping Seite:

Campingplatz.me

Grüße

Alex

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Lydia Wilhelm

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on Mittwoch, 02 März 2011
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Gesucht wird Lydia Wilhelm, meine Jugendliebe. Ich habe Ihr zu Ehren eine Webseite erstellt und hoffe das ich sie finde. Lydia, melde dich doch mal bei mir ;-)

Internet machts möglich....

Alex (Bertingen)

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Depressionen Forum

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on Mittwoch, 02 März 2011
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Auch das Depressionen Forum braucht noch Mitglieder. Wir machen das gerne und werden das Forum für Depressive weiter ausbauen. Es steht auch Angehörigen offen Fragen über Depressionen zu stellen. Haben in dem Depressionen Forum grade solch einen Fall.

Grüße

Alex

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Schizophrenie Forum

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on Mittwoch, 02 März 2011
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Ich würde mich ja freuen wenn der ein oder andere Shizophrene sich im Schizophrenie Forum beiteiligen würde. Denn zusammen sind wir Stark. Das Forum für Schizophrenie ist und wird es auch immer bleiben -kostenlos. Erfahrungsaustausch gewünscht...

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Seroquel

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on Dienstag, 15 Februar 2011
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Seroquel ist ein Psychopharmakon. Ich selber habe Seroquel auch mal ne zeitlang genommen, hat mir llerdings nicht gut geholfen. Ich werde mich jetzt wieder öfters auf Psycho-Alex blicken lassen, versprochen. Bin grade in einer Existensgründerphase, aber Zeit für die schönen Sachen muss auch sein. Dazu gehört auch eine Diskussion. Back to Topic ;-)

Seroquel Wirkung und Nebenwirkungen findet ihr unter den Psychopharmaka

Übrigens Psycho-Alex gibt es jetzt über nen Jahr :-)

Grüße

Alex

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Relaunch von Psycho-Alex

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on Dienstag, 15 Februar 2011
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So, der Relaunch von Psycho-Alex steht unmittelbar bevor. Heute habe ich ein freundlicheres Template eingebunden. Weitere Aktionen folgen.

Grüße

Alex

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Kostenlose Personensuche

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on Freitag, 04 Februar 2011
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Eine Kostenlose Personensuche gibt es auf http://personensuche-kostenlos.de und wurde heute von mir erstellt. Diese Seite wird dem Verein, der gegründet werden soll, dann übergeben werden. Wer auf der Suche nach Personen ist oder Interesse an ein Sponsoring hat, kann sich dort gerne kostenlos registrieren. Diese Seite bleibt wie Psycho-Alex frei von Werbung und wird sauber aufgestellt.

Sauber!

Grüße

Psycho-Alex (der sich mal nach längerer Zeit wieder meldet)

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Das neue Personalgesetz

Posted by Alexander Müller
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on Freitag, 21 Januar 2011
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Dieses ist ein ganz wichtiger Hinweis von Eva Sienbenherz, der auch in meiner Homepage  veröffentlicht wurde

Bei einem Telefonat mit einem Jugendamt aus Deutschland, gab mir, Eva Siebenhert, eine Jugend-Amtsleiterin, den Hinweis, das sich die Situation für Adoptierte sehr einschränken bzw. gravierend verändern wird.
Alle Jugendämter akzeptieren nur einen gültigen Personalausweis als gültiges Ausweisdokument.
Daran hat sich nichts geändert, nur der Personalausweis hat sich verändert.
Im bisherigen Personalausweis stand bzw. steht der volle Name des Inhabers.
Zum Beispiel:
Franz Eduard Muster plus Geburtsname, Geburtsdatum und -ort.
Im neuen Personalausweis wird jedoch nur noch EIN Vorname eingetragen.
In der Adoptionsurkunde, in der Adoptionsakte und in der Abstammungsurkunde stehen alle DREI Vornamen. Jedoch wird weder die Adoptionsurkunde, noch die Abstammungsurkunde oder der Geburtenregisterauszug als gültiges Ausweisdokument anerkannt. Es zählt nur Personalausweis.
Was bedeutet das genau für einen Adoptierten, der mit einem neuen digitalisierten Personalausweis, beim Jugendamt vorstellig wird und Einsicht in seine Adoptionsakte fordert?
Die Jugendamts-Leiterin erklärte Eva Siebenherz die Situation so:
Im neuen Personalausweis steht der Name: Franz Muster geb. Müller
In den Adoptionsakten stehen jedoch DREI Vornamen.
Das heißt, dass die Jugendämter Adoptierten (mit einem neuen PA) ab sofort die leiblichen Eltern (oder umgekehrt) nicht mehr eindeutig zu ordnen können.
Das heißt im Klartext für Adoptierte:
Sie sollten, so lange wie sie noch ihren jetzigen Personalausweis besitzen, Antrag auf Einsicht in ihre Adoptionsakten stellen.
Wenn sie einen neuen PA haben, haben sie eindeutig keine Chance mehr, ihre Akten einzusehen.
Sie haben dann nur die Möglichkeit sich privat auf die Suche zu begeben oder einen teuren Privatdetektiv einzuschalten.
Aber suchen sie doch mal privat, wenn auf ihrem Geburtenregisterauszug (Abstammungsurkunde) als Eltern Hans und Renate Müller stehen?
Denn Geburtsdaten sind dort keine vermerkt. Ohne die Geburtsdaten ihrer Eltern bekommen sie jedoch bei Namen wie Müller-Meier-Schulze keine Auskünfte aus dem Melderegister des Einwohnermeldeamts. Die Geburtsdaten ihrer Eltern und eine letzte Adresse stehen aber in ihrer Adoptionsakte.
Stellen Sie Antrag auf Einsicht in Ihre Adoptionsakte, bevor Sie sich einen neuen Personalausweis ausstellen lassen müssen!!!
Hinweis:
Eine Abstammungsurkunde oder ein Geburtenregisterauszug ist nicht dasselbe wie eine Geburtsurkunde!
Einen Geburtenregisterauszug erhalten Sie beim Standesamt Ihres Geburtsortes.


 

© Eva Siebenherz

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Gedanken

Posted by Heymann
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on Mittwoch, 29 Dezember 2010
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Ich will kein Mensch mehr sein 
Ich möchte dieses Leben nicht 
Ich will kein Mensch mehr sein 
Wir gehen unter in dem Licht 
Ich liebe Menschen nicht 
Sie sehen ihre Fehler nicht 
Sie sehen ihre Fehler nicht 
Ich liebe Menschen 
Nicht

Die Bomben fallen herab 
Schaufeln ihrer Väter Grab 
Wir gingen einen Schritt zu weit 
Mit dieser Menschenheit

Wir sind die Geißel dieser Welt 
Und wenn der letzte Vorhang fällt 
Dann gehen wir unter in dem Licht 
Das unsre Herzen kalt zerbricht

Ich will kein Mensch mehr sein 
Und wir sehen unsre Zeit ist reif

Und wenn unsre Seelen untergeh’n 
Dann werden wir vielleicht die Dummheit versteh’n 
Die uns hinfort getrieben in den Tod 
Die Menschheit, sie ist ständig von sich selbst bedroht

Ich sehe dich 
Noch einmal in dem hellen Licht 
Bevor es auseinander bricht 
Und in unsre Herzen sticht

Ich liebe dich 
Doch liebe ich diese Menschen nicht 
Sie sehen ihre Fehler nicht 
Und schicken uns das Todeslicht

Ich will kein Mensch mehr sein 
Und wir sehen unsre Zeit ist reif

Und wenn unsre Seelen untergeh’n 
Dann werden wir vielleicht die Dummheit versteh’n 
Die uns hinfort getrieben in den Tod 
Die Menschheit sie ist ständig von sich selbst bedroht

Das Licht… 
Das Licht heilt keine Zeit und keine Wunden…

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Diäten zum Abnehmen

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on Samstag, 25 Dezember 2010
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Habe mal wieder ne neue Seite: Diäten zum Abnehmen

Da ich durch das Zyprexa 30! Kilo zugenommen habe, möchte ich mit der Diät Seite Mitstreiter finden, die mit mir zusammen abnehmen. Auch können Diät Rezepte ausgetauscht werden. Diäten zum Abnemen ist noch relativ neu, also bitte ich um etwas Geduld ;-)

Habe Psycho-Alex die letzte Zeit was Stiefmütterlich behandelt, ich werde da nächstes JAhr wieder mehr reinstecken, versprochen!

Grüße

Alex

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Gesucht wird Tatjana Gräff

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on Mittwoch, 27 Oktober 2010
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geb. 1986
Gesucht von: Polizei Trier

Informationen zu Gräff, Tatjana:



Die zum Zeitpunkt des Verschwindens 21-jährige Studentin Tanja Gräff aus Korlingen wird seit dem 07.06.2007 (Do) vermisst. Sie hatte am Mittwochabend das Sommerfest der Fachhochschule Trier besucht. Gegen 3.50 Uhr am Donnerstagmorgen war sie dort von Kommilitonen zum letzten Mal gesehen worden. Danach verliert sich jede Spur. Auch im dritten Jahr nach Tanjas Verschwinden hat die Polizei leider keine relevanten Hinweise erhalten, um das Schicksal von Tanja klären zu können. Nach wie vor hoffen die Ermittler jedoch auf einen wichtigen Hinweis und sind feste entschlossen, ihren Verbleib eines Tages zu klären.
Im vergangen Jahr konnten Sie Tanja's Eltern nochmals bei einigen TV-Auftritten und Radiosendungen hören und sehen, u.a. bei "SternTV" mit Günther Jauch und "Menschen der Woche" mit Frank Elstner. Nach jedem Auftritt der Eltern erreichen die Polizei einige Hinweise, aber ein entscheidender Tipp war auch hier nicht dabei. Bitte halten Sie alle die Augen offen - und sollte Ihnen etwas auffallen, wenden Sie sich an eine Polizeidienststelle (am besten direkt in Trier). Scheuen Sie nicht, Ihren Hinweis weiterzugeben, auch wenn er Ihnen nichtig erscheint.
Nach wie vor gibt es auch die Möglichkeit, anonym Hinweise an die Polizei zu geben.
Oder nutzen Sie unser Kontaktformular, wenn Sie sich nicht trauen, direkt an die Polizei zu wenden.


Vielen Dank, dass Sie Tanja nicht vergessen!

Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle auch anonym entgegen.

Ihre Heide

 


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Psycho-Alex und Heide

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on Mittwoch, 13 Oktober 2010
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Hallo,

ich wollte mal die Heide loben für ihre sehr gute Arbeit. Sie ist ab sofort "Supermoderator" und ich bin sehr froh sie kennengelernt zu haben. Bei Psycho-Alex wird es demnächst Änderungen geben, Heide wird mir dabei auch zur Seite stehen.

 

Grüße

Psycho-#Alex

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Suche ich oder Suche ich nicht?

Posted by Alexander Müller
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on Montag, 30 August 2010
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Diese Frage drängte sich immer wieder mal auf, mal stark, mal weniger stark. Dieses wurde 2001, nach dem meine Mutter verstorben ist immer, stärker. Mir geht es geht dabei um meine Wurzeln und nicht um eine Be- oder Verurteilung der damaligen Entscheidung meiner leiblichen Eltern. Eins steht fest, dass die dama-lige Zeit bestimmt auch ein großer Grund war. Es herr-schten zur damaligen Zeit ganz andere Bedingungen als Heute, welche man nicht vergleichen kann. Adoptierte suchen erfahrungsgemäß Antworten auf folgende Fragen:
Woher komme ich? Was für Krankheiten traten auf? Habe ich noch Geschwister? Wo und wie kann ich sie finden? Was hat die Freigabe zur Adoption für Gründe gehabt? Sie möchten einfach nur ein leeres Blatt ihrer Vergan-genheit beschreiben können, an das sie sich nicht er-innern können. Dieses trifft besonders auf Säuglinge und Kleinkinder zu und genau so ging es mir auch.
Meine Heimzeit wird ein weißes Stück Papier bleiben, da ich bis jetzt keinen gefunden habe, der sich daran erinnern kann. Es könnten ja nur ehemalige Erzieher sein, die dort mal gearbeitet haben, aber da es Mitt-lerweile fünfzig Jahre her ist, habe ich kaum Hoffnung, einen oder welche zu finden, denn auch ganz junge Erzieher von damals sind heute schon siebzig Jahre und älter. Ehemalige Säuglingsheimkinder aus meinem ersten Heim habe ich gefunden, aber auch diese können sich an diese Zeit nicht erinnern. Das ist gerade eine Beson-derheit der Säuglings- und Kleinkinderheime, da diese Kinder für bewusste Erinnerungen viel zu jung waren. Es war schön, dass ich mich mit einem ehemaligen Heimkind aus diesem Heim mal persönlich getroffen habe und wir uns über unsere unbewusste Heimzeit au-stauschen konnten. Wir hatten jeder ein paar Bilder aus verschiedenen Zeiten, was sehr interessant zu sehen war. Leider ist es uns nicht gelungen, den Inhaber der Heimchronik oder des ehemaligen Heimleiters ausfin-dig zu machen. Auch Nachfragen beim Stadtarchiv und Kreisarchiv waren bisher ohne Erfolg. Fragen über Fragen treten auf, je näher man sich mit der Vergangenheit beschäftigt. Aber der Suchende möchte doch nur Gewissheit haben, was damals war. Besonders schwierig ist es, wenn die Betreffenden, welche Auskunft geben könnten, schweigen. Einen Kontakt und auch Auskünfte kann man nicht erzwingen.
Meine Tochter zum Beispiel stand einer Suche auch lange negativ gegenüber. Sie hat für mich Verständnis gehabt und unterstützt mich dabei. Ich habe ihr auch meine Hilfe bei einer Suche angeboten, aber sie wollte nicht. Dieses kann verschiedene Gründe haben. Es ist einmal die Angst, dass  sie uns als Eltern/ Adoptiveltern damit wehtun kann. Angst vor einer erneuten Enttäuschung durch die leiblichen Eltern, dieses ist aus der frühesten Kindheit durch das verloren gegangene Urvertrauen zu erklären. Viele oder die meisten Säuglings- und Kleinst-kinder leiden, unterschiedlich stark, darunter. Diesen Aspekt sollte jede angehende Adoptivfamilie beachten und vor allem nicht unterschätzen. Außerdem rate ich jedem Suchenden sich an eine Person seines Vertrauens zu wenden, die ihm dann psychisch hilfreich zur Seite steht. Eine selber Betrof-fene ist von Vorteil, weil dieser sich mit der Thematik auskennt und das entsprechende Feingefühl hat. Au-ßerdem haben die Betroffenen untereinander ein be-sonderes Verständnis, was nur sie haben. Sabrina hat es bei meiner Suche mitbekommen, wie emotional aufwühlend eine Suche ist. Ich habe auch nie daran gedacht, dass dieses einen doch so belasten kann. Der Suchende muss wirklich voll hinter seiner Entscheidung stehen, denn sonst ist das Scheitern der Suche vorprogrammiert. Ich denke so ist jeder verschie-den und muss es für sich selber entscheiden. Eine Wie-le nach meiner Suche gab sie dann auch ihre Zustim-mung für die Suche nach ihren Eltern und Geschwister. Wie es weitergeht, erzähle ich später, in einem anderen Kapitel.
Durch den Tod meines Vaters im August 2006 bin ich dann in ein tiefes Loch gefallen und entschied mich dann im Dezember 2006 für die Suche. Ich bin eine Adoptierte, die sich erst nach fast fünfzig Jahren, auf die Suche nach den Wurzeln gemacht hat. Es ist sehr spät, aber ich hoffe, dass es nicht zu spät ist.

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Gedicht- Zwei Frauen

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on Montag, 30 August 2010
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Wenn Kinder zur Adoption frei gegeben werden stellt sich die Frage, wer von beiden Frauen, die „wirkliche" Mutter ist.
Die Antwort weiß nur das adoptierte Kind.
Ein unbekannter phillipinischer Autor schrieb folgende Zeilen.

Zwei Frauen

Es waren einmal zwei Frauen, die sich nie begegnet waren.

Eine an die du dich nicht erinnerst, die Andere die du Mutter nennst.

Zwei verschiedene Leben, zur Vollendung eines einzigen, dem deinen.

Die Eine war dein guter Stern, die Andere ist deine Sonne.

Die Erste gab dir das Leben, die Zweite lehrte dich es zu leben.

Die Erste erschuf in dir den Hunger nach Liebe, die Zweite war da um ihn zu stillen.

Die Eine gab dir deine Wurzeln. Die Andere gab dir ihren Namen.

Die Erste gab dir deine Fähigkeiten, die Zweite gab dir ein Ziel.

Die Eine erhielt dein erstes Lächeln. Die Andere trocknete deine Tränen.

Die Eine erschuf in dir Emotionen. Die Zweite beruhigte deine Ängste

Die Eine gab dich frei zur Adoption, das war alles was sie für dich tun konnte.

Die Andere betete darum ein Kind zu haben, und Gott führte sie zu dir.

Vererbung oder Erziehung, wessen Frucht bin ich denn nun?

Und nun, wenn du unter Tränen, die ewige Frage mir stellst.

Weder der einen noch der anderen, mein Kind sondern einfach die Frucht zwei
verschiedener Formen der LIEBE.

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14 Geschwister von Tietz, Sandra

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on Freitag, 27 August 2010
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geb. 1976- 1996
Gesucht von: ..., Heidrun

Informationen zu 14 Geschwister von Tietz, Sandra:

Durch umfangreiche Nachforschungen haben wir erfahren, dass es noch weitere 14 Halbgeschwister ihrer Adoptivtochter gibt. Die Mutter hieß damals Tietz, Barbara und sie ist eine geborene Jacobs. Nach unserem Erkenntnisstand sollen alle zur Adoption freigegeben sein. Zwischenzeitliche Aufenthaltsorte der Mutter sind unbekannt.Durch eine eventuelle erneute Hochzeit der Mutter können sie einen abweichenden Nachnamen haben. 

Mit freundlicher Genehmigung von Frau Heidrun....

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Gesucht wird - geb. Bethe, Anika geb. am 10.02.1984 in Dessau

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on Freitag, 27 August 2010
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geb. am 10.02.1984 in Dessau
Gesucht von: Lenz, Martina, geb. am 25.01.1958 in Zwenkau

Informationen zu Bethe, Anika:

Ich suche meine Tochter geb. Bethe, Anika. Der Vater ist Bethe, Michael und wurde am 27.12.1955 in Dessau geboren.

Nun zu dem Sachverhalt:

Beginn eines Alptraums! Der Geburtstag unseres Kindes, Anika Bethe ist am 10.02.1984. Sie wurde in der Frauenklinik Dessau/ Ziebig geboren. Am 10.02.1984 kam ich am Vormittag mit dem Krankenwagen mit Blaulicht in die Frauenklinik, da bereits Fruchtwasser in großer Menge abgegangen war. Der Blasensprung war rechtzeitig, das Fruchtwasser war hell und das Plazentagewicht betrug 600 gr. Das Geburtsgewicht von Anika war 3050 gr. und sie war 49 cm groß. Die Einsetzung der Atmung war spontan. Unsere Tochter war ein reifes Kind, mit einem apfelgroßen Nabelschnurbruch, der Bruchsack war intakt. Nach der Geburt wurde Anika gleich gemessen, gewogen und von Frau Dr. Reuter untersucht. Danach wurde sie angezogen und gleich aus dem Zimmer getragen. Ich hörte sie schreien, und das heute noch nach 25 Jahren... denn ich sah meine Tochter danach nie wieder!!! Merkwürdig war, dass meine Tochter kein Namensbändchen an den Arm bekam. Ich kann einfach nicht zur Ruhe kommen, meine Gedanken kreisen wie verrückt. Wo ist mein Kind, wie geht es ihm, warum darf ich sie nicht sehen, nicht wissen, wo sie ist, was habt Ihr mit ihr gemacht????? Was tut man mir und dem Kind an? Ein Kind gehört zu seiner Mutter!!!!

Die Schwestern bemerkten meine Unruhe und boten mir starke Beruhigungsmittel an, die ich aber ablehnte. Ich wollte wissen was eigentlich los ist, doch die Schwestern machten einfach nur zu. Sie standen ja unter Schweigepflicht, diese durfte ja zu DDR-Zeiten nicht verletzt werden, sonst hätten sie nicht nur ihren Job verloren, sondern wurden auch noch hart bestraft. Es kam der 14.02.1984, die Schwestern versuchten mir unbedingt ein Beruhigungsmittel zu verabreichen und ich sollte mein Zimmer nicht mehr verlassen!!!!! Niemand kümmerte sich um mich, man ließ mich einfach liegen. Nach einer gewissen Zeit kam ich auf eine Notliege, (im eigentlichen Umkleideraum der Schwestern, neben dem Schwesternzimmer) da die Betten für die Entbindungsstation gebraucht wurden, weil der Kreissaal erneuert wurde. Immer wieder fragte ich nach meiner Tochter, wollte sie bei mir haben... eine Antwort bekam ich nicht!!!!!!!!!

Später wurde ich auf die Entbindungsstation gebracht, wo man mich wieder in einer Art Schleuse stehen lies. Wieder fragte ich nach meinem Kind, wurde aber schroff darauf hingewiesen, dass ich endlich ruhig sein soll, es wäre alles in Ordnung. Ich konnte dieses Verhalten nicht deuten, spürte nur innerlich, dass was nicht in Ordnung ist. Im Prinzip hat man mich behandelt, als hätte ich Dreck am Stecken.

Von meinem Mann bekam ich langstielige Rosen zur Geburt unseres Kindes. Diese stellte ich um die Mittagszeit vor die Tür, da sie einen starken Duft hatten. Als ich sie wieder reinholen wollte, waren sie weg. Eine Putzfrau sagte mir heimlich, dass sie zerbrochen in der Mülltonne liegen. Heimlich schlich ich mich mit ihr zu den Räumen, wo der Müll deponiert wurde, sie hatte Recht, es waren meine Rosen. Ich schoss darauf hin ins Schwesternzimmer. Ich legte den Sachverhalt unverblümt klar und sagte energisch, dass ich nun in mein Zimmer gehe und wenn die Blumen nicht fünf Minuten später wieder da wären, würde ich einen Aufstand machen, der sich gewaschen hätte. Die Schwestern schauten auf den Boden, nur die Oberschwester äußerte sich, dass ich mich nicht so anstellen soll, da ich ja noch Kinder zu Hause hätte. Es verschlug mir die Sprache und ich wollte den Stationsarzt sprechen, dieses wurde mir verwehrt. Ich sollte in mein Zimmer gehen, sagte man mir. Kurz darauf kam die Oberärztin Reuter und erklärte mir, dass mein Kind einen Nabelbruch hat, der nicht gefährlich sei und erst mit drei Jahren operiert werden müsse. Ich sagte, ich wolle meine Tochter sehen, dies wehrte sie mit den Worten ab, dass man sie nach Leipzig wegen der Nabel-OP gebracht hätte... doch wie passt das denn nun zusammen, war mein Gedanke. Ich wollte die Telefonnummer von Leipzig haben, um mich nach dem Gesundheitszustand meines Kindes zu erkundigen. Sie meinte sie würde mir die Nummer nicht geben, da sie meinte, ich solle mich erst einmal um meine Gesundheit kümmern. Mein Kind wäre in guten Händen.

Heimlich besorgte ich mir die Telefonnummer der Kinderklinik in Leipzig und rief dort am 11.02., 12.02. und am 13.02. heimlich an. Erst kannte keiner eine Anika Bethe, die am 10.02.1984 geboren war. Ich blieb hartnäckig und verlangte nach dem Vorgesetzten des Herrn. Erst dann sagte man mir, ich solle mich beruhigen und einen Moment warten, dieser Moment kam mir wie eine Ewigkeit vor. Danach meldete sich diese männliche Stimme am Telefon noch einmal und gab mich weiter. Sehr stockend und stotternd wurde mir gesagt, es ginge ihr gut, dann wurde aufgelegt. Wie ein Löwe lief ich hin und her. Nun wusste ich endgültig, dass etwas nicht stimmt. Immer wieder versuchte ich etwas von den Schwestern heraus zu bekommen, traf aber nur auf eiskalte Gesichter. Außer bei einer Lernschwester, sie sah mich mitleidig an, doch wenn ich einen Schritt auf sie zukam, verschwand sie schnell oder die Schwestern riefen sie zu sich.

Meine Rosen standen auch wieder vor der Tür, jedoch total lädiert. Es war ein trauriges Bild, diese Rosen zu sehen. Ich wurde immer nervöser, kam mir vor wie in einem Käfig. Ich fragte immer wieder, was die von mir wollten, denn ich wurde auf Schritt und Tritt beobachtet, sogar wenn ich auf die Toilette wollte. Sobald ich auf dem Gang war, wurde ich in mein Zimmer verwiesen. Am 14.02.1984 holte man mich in das Stationszimmer, dort saß Dr. Otto. Mein damaliger Ehemann stand, mit einer Schwester, vor dem Stationszimmertür und durfte nicht mit rein. Dr. Otto erklärte mir, dass mein Kind an einem Nabelbruch operiert wurde, mit einer Art, dass ich glaubte jede Minute meine Anika im Arm halten zu dürfen. Ich freute mich innerlich, bis er auf einmal ganz kalt sagte, dass meine Tochter den Tag verstorben sei. An was und wieso sagte er mir nicht. Ich stürmte aus dem Zimmer, an meinem Mann und meiner Schwägerin vorbei, in mein Zimmer. Mein Mann folgte mir und nahm mich gleich weinend in den Arm. Er hatte am 14.02.1984 nachmittags aus Leipzig ein Telegramm erhalten. Ich sagte ihm, dass alles eine Lüge ist. Anika sei nie und nimmer verstorben. Ich habe eine Stunde später die Klinik auf eigenen Wunsch verlassen. Der Arzt wollte mich nicht entlassen, jedoch habe ich ihm erklärt, dass ich die Klinik mit oder ohne sein Einverständnis verlasse. Er sagte dann ganz mitleidig, dass ich in die Klinik jeder Zeit wieder zurückkommen könnte, falls mit mir irgendwas sein sollte. Dies hörte ich beim herausgehen. Ich antwortete, dass dies nicht der Fall sein wird, da ich mich betrogen fühlte. Als ich zu Hause ankam, lies ich erst einmal alles aus mir raus, meine ganze Wut und Traurigkeit. Meinem Mann sagte ich, Anika ist nicht tot, sie lebt. Er versuchte mich zu trösten, aber ich lies es nicht zu. Ich stürzte mich gleich an die Arbeit, so dass ich keine Zeit zum Nachdenken hatte. Von der Klinik bekam ich bescheid, dass ich den Totenschein in Leipzig abholen sollte. Wir fuhren mit total gemischten Gefühlen hin. Auf dem Totenschein stand, dass unser Kind am 13.02.1984, um 23.10 Uhr an Kreislaufversagen verstorben ist. Wir wurden stutzig, besonders ich. Laut Aussage von Dr. Otto war unser Kind doch am 14.02.1984 verstorben!

Dann fing ich an nach Puzzleteilen zu suchen. Immer wieder versuchte ich meinem Mann davon zu überzeugen, dass etwas nicht stimmt. Er war jedoch der Meinung, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Er sagte mir auch nicht, dass in dem Telegramm nicht der Name Anika stand, sondern der Name Anja! Er wollte mich nicht noch mehr beunruhigen. Wir bekamen auch Post von Leipzig und Halle, dass wir zu einem genetischen Test kommen sollten, da wir ein Ehepaar unter Tausenden wären, die keine gemeinsamen gesunden Kinder bekommen könnten. So war es geschrieben und mein Mann glaubte es. Ich bäumte mich gegen dieses Schreiben auf, so dass es zwischen uns nur noch zu Streit kam. Ich weinte sehr oft, da ich diese Komödie einfach nicht glauben konnte und wollte, da ich bereits zwei gesunde Kinder von meinem verstorbenen Mann geboren hatte und mein Mann auch eine gesunde Tochter hatte. Ich konnte meinen Mann überzeugen, dass wir diesen Test nicht machen lassen. Aus Wut zerriss ich diese Briefe. Danach hatte ich mehrfache Zusammenbrüche, die ich aber selber abfangen konnte. Ich kniete mich in meine Arbeit, meinen Haushalt und in die Versorgung meiner Kinder.

Danach versuchte ich meinen Mann zu überzeugen, nochmals ein Kind zu zeugen, doch er lehnte es ab, da er im Hinterkopf hatte, noch mal ein Kind zu verlieren und mich womöglich auch noch. Das Risiko wollte er nicht eingehen. Ich wollte beweisen, dass Anika lebt und wir keinen Gendefekt haben. Er versuchte alles, um mich von dem Thema ab zu lenken. Doch je mehr er auf mich einwirkte, desto mehr entfernte ich mich von ihm, hatte sogar Angst, wenn wir ins Bett gingen. Ich habe meinen Mann betrogen, indem ich ihn verschwieg, dass ich die Pille abgesetzt hatte. Ich wurde schwanger und habe meinen Willen durchgesetzt, um zu beweisen, dass wir keinen Gendefekt haben und ein gesundes Kind zur Welt bringen werden! Am 31.10.1985 kam unsere Tochter Sandra gesund zur Welt. Anwesend war wieder Frau Dr. Reuter. Ich sprach sie auf Anika an, doch sie wehrte das Thema ab und sie verließ sofort das Zimmer, in dem ich lag. Sie vermied jeden Kontakt zu mir. Nun habe ich den Beweis, dass wir nicht zu den Ehepaaren gehören, die keine gesunden Kinder bekommen können. Unbewusst machte ich meinen Mann für alles verantwortlich. Unsere Ehe hatte dadurch keine lange Lebensdauer. Ich fühlte mich betrogen, auch um mein Mutterglück.

Für mich gibt es nichts Schöneres als Kinder. Ich habe wieder geheiratet und nach meiner Flucht aus der DDR noch vier weitere gesunde Kinder geboren, meine Tochter Anika konnte ich all die Jahre nicht vergessen. Vor allen Dingen an den Tagen, wie Geburtstage, Weihnachten, Familienfeste usw., denn gerade dann gehört eine Familie zusammen. Auch wenn meine Familie nun groß ist, gibt es immer einen leeren Platz am Tisch. Ich bin durch den Verlust meiner Tochter sehr krank geworden. Jede Fernsehsendung, in der es um adoptierte Kinder aus der ehemaligen DDR geht verfolge ich, in der Hoffnung, dass auch Anika ihre leiblichen Eltern sucht. Ich weine jedes Mal, wenn ich sehe, wie Familien wieder vereint werden und sich in die Arme schließen können. Ich hoffe immer wieder, dass auch ich das Glück einmal habe. Mein jüngster Sohn, er ist 12 Jahre, vermeidet solche Sendungen, weil er es nicht mehr ertragen kann, dass seine Mutter jedes Mal weinend am TV sitzt.

Bei mir gab es keine Adoption, das weiß ich vom Jugendamt! Allerdings hatte mir eine Mitarbeiterin des Jugendamtes einmal gesagt, dass es eine Akte zu Anika gibt. Als ich das nächste Mal da war, ist diese Mitarbeiterin ins Archiv gegangen, um die Akte zu holen. Sie kam wieder ohne Akte. Sie sagte mir, dass die Akte nicht mehr auffindbar wäre. Nein, bei mir ist es schlimmer, mir wurde mein Kind geraubt. Ich bin mir sicher, in Leipzig wurde unser Kind nicht verbrannt, es war ein anderes Kind, auch wenn man uns das glauben machen wollte. Die ganzen Jahre war ich nicht untätig, doch egal an wen ich mich wand, z.B. Medien wie TV und Zeitschriften, niemand wollte mir weiterhelfen! Es wurde jede Hilfe einfach blockiert. Mein Gefühl sagt mir, dass es meiner Tochter gut geht und es sich bester Gesundheit erfreut. Sie nennt eine andere Frau Mutti, ohne zu wissen, dass sie meine Tochter ist. Ich habe die Karten legen lassen, diese sagen: Sie ist im sozialen Bereich tätig und kreativ.... diese Eigenschaft hat sie von mir geerbt. Die Karten sagen , dass sie sich aufhält, wo es Berge gibt, die höher sind als der Brocken oder der Schwarzwald. Sie hat einen Bauernhof umgebaut, in dem sie lebt. Er ist umgeben von großen Tannenbäumen. Sie trägt einen anderen Namen und ihre Scheinmutter hüllt sich in Schweigen.

Ich möchte nur wissen, warum man mir das Glück genommen hat und mein Kind endlich in die Arme nehmen.

Mit freundlicher Genehmigung von Frau Martina Lenz.

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Hartz4 und Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung

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on Freitag, 18 Juni 2010
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Habe Anfang des Jahres einen Brief von meiner Krankenversicherung erhalten.  Dort steht, das ich ab sofort 8€ pro Monat zusätzlich zu leisten habe. Das hat mich ein wenig verwundert, da ich Hartz4 Empfänger bin. Soll das Hartz4 nicht zur Sicherung des Lebensunterhaltes sein?

Wie auch immer, ich habe es bis heute nicht bezahlt. Heute habe ich eine nette Mahnung meiner Krankenkasse erhalten ("wahrscheinlich haben Sie es einfach vergessen"), nein ich habe es nicht vergessen, und ich werde da auch nicht Nachzahlen. Das Geld was ich von der ARGE erhalte ist zur Sicherung meines Lebenunterhalts. Ich muss von irgendwas Leben, oder wird von mir erwartet das ich auf der Strasse betteln gehe? Hasse mal 8€ für meine Krankenkasse?

Wie auch immer, ich denke das es von der Bundesregierung abgesegnet ist, denn eine KÜRZUNG des Regelsatzes, wäre nicht so einfach durchzubringen gewesen. Da muss die Krankenkasse den Geldeintreiber spielen. Die pösen pösen Kassen!!!

Wer das ein wenig beobachtet hat, wird gemerkt haben das das Gesundheitssystem auch in der Vergangenheit immer Geldeintreiber gespielt hat. Nun geht es den Armen an den Kragen! DA kann man ja noch was einsparen. Wenn ich Geld hätte, würde ich dieses System durchleuchten und mir einen guten Anwalt leisten um dagegen zu klagen. Aber ich bin ARM! Vielleicht in der Zukunft noch ÄRMER!

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