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Liebe Blogleser!

 

Ich habe vor kurzem eine neue Homepage zum Thema Säuglingsheimkinder und Deprivatisierung gefunden bzw. durch ein anderes Forum aufmerksam gemacht. Ier der Link dazu  http://www.saeuglingsheim-archiv.de/

Herr Dr. Carlo Burschel hatte für meine eigene Homepage  http://www.zwangsadoptierte-ddr.de/ einige Texte und vor allem auch die Bilder  für die Bildergalerie zur Verfügung gestellt. Dafür möchte ich mich bei ihm noch einmal recht herzlich bedanken.

Auch hier in dieser Hompage sind viele Fotos aus Säuglingsheimen zu sehen. Ich find diese Bilder zum Teil sehr erschütternd. In einer Hinsicht freue ich mich, dass ich meine Heimzeit nicht bewußt erlebt habe.

Wer weiß, was eine Hypnose so ans Tageslicht bringen würde.

Na, Mal lieber nicht weiter drüber nachdenken.

 

Ihre Heide


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Liebe Blogleser!

Kurz zu meiner Geschichte. Ich wurde 1958 geboren und wurde 1963 Adoptiert. Ich verbrachte meine jüngste Kindheit von 1958- 1962 in zwei verschiedenen Kinderheimen.
Laut meinem jetzigen Kenntnisstand besteht der dringende Verdacht einer Zwangsadoption. Außerdem vermute ich, dass ich ein Achtmonatskind bin.  Gerade in diesen Jahren waren die Heimbedingungen sehr schlecht. Die Erzieherinnen hatten damals nicht immer die nötige Ausbildung und auch viel zu viele Kinder zu betreuen. Das ist der Grund, warum gerade aus diesen Jahrgängen, heute noch sehr viele unter der Deprivatisierung oder auch Hospitalismus leiden. Leider scheint es auch einigen Ärzten nicht so Recht aufzufallen. Ich glaube auch nicht, dass meine Adoptiveltern darüber Bescheid wussten.
Es ist kaum vorstellbar, was damals mit den Kindern geschah. Ausgerechnet auch noch mit Problemkindern, wie zum Beispiel die Frühchen. Diese brauchen am meisten die sozialen Kontakte. Sie leiden besonders an dem verloren gegangenem, die anderen Säuglinge auch,  Urvertrauen.
Auffällige Kinder wurden dann fixiert, damit sie ruhig wurden. Im Bettchen und auch an der so genannten Topfbank.

Bilder dazu finden Sie in meiner Homepage http://www.zwangsadoptierte-ddr.de/heimkinder/13-ergreifende-bilder. Eine Bildergallerie ist in Planung.

Meine Heimzeit war für mich schon zu lange, so dass meine Adoptiveltern es nicht geschafft haben alle Symptome zu beseitigen. Sie haben alles in ihren Kräften liegende getan, um mir eine glückliche Kinder- und Jugendzeit hatte. Aber die Schäden durch die Heimzeit sind geblieben, auch wenn relativ gering. Den damaligen Entwicklungsrückstand von ca. zwei bis drei Jahren konnte ich mit Hilfe meiner Adoptiveltern recht schnell aufholen.
Bei mir sind vor allem die nervösen Einschlafstörungen geblieben. Um etwas Näheres noch zu Erfahren, kann gerne in meiner Hompage http://www.zwangsadoptierte-ddr.de/  im Heimkinderteil nachlesen. Meine eigene Geschichte steht dann im Teil Zwangsadoptionen. 

 

Ihre Heide


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Liebe Blog Leser
Ich habe mich in meiner Homepage http://www.zwangsadoptierte-ddr.de/ im Heimkinderteil dem Thema Deprivatisierung ehemaliger Heimkinder gewidmet.
Dabei habe ich nur ganz kurz erwähnt, dass es auch heute in Alten- Senioren- und Pflegeheimen zu einer Deprivatisierung kommen kann.
Mit Freuden habe ich festgestellt, dass dieses Thema  jetzt auch in der Dokumentation aufgegriffen wurde. Durch die Umstellung der Dokumentation habe ich es feststellen können, dass eine Deprivatisierungsprophylaxe aufgenommen wurde.
Allerdings habe ich bis jetzt dazu  keine Erläuterung lesen können, wie diese Prophylaxe konkret aussehen soll.

Ich glaube auch, dass es die wenigsten Kollegen das Wissen und Kennen. Ich werde dieses Thema dann auf der nächsten Teambesprechung ansprechen. Auch in der Altenpflege wird dieses Thema totgeschwiegen. Ich selber habe eine Bewohnerin erlebt, auf die die Symptome in meinen Augen voll auftraten. Es ist leider so, dass in der Altenpflege die psychische Betreuung der Anvertrauten viel zu kurz kommt. Durch regelmäßige Beschäftigungsangeboten und die Einstellung von Betreuern und Ergotherapeuten hat sich die Lage doch schon verbessert, aber immer noch nicht zufrieden stellend. Es wird immer noch nicht, die Rund um die Uhr Betreuung der Pflegebedürftigen, zeitlich berücksichtigt. Wenn wir für einen Bewohner länger brauchen, fehlt sie beim anderen Bewohner.

 

Ihre Heide


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