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Deprivationssyndrom
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THEMA: Deprivationssyndrom
#290
Deprivationssyndrom vor 9 Monaten, 1 Woche Karma: 3
Emotionale Deprivation aus Wikipedia

Als Deprivation (auch Deprivationssyndrom, Anaklitische Depression) bezeichnet man in der Kinderheilkunde die mangelnde Umsorgung und fehlende Nestwärme bzw. Vernachlässigung von Babys und Kleinkindern. Hospitalismus tritt häufig in Krankenhäusern, Säuglingsstationen und Heimen auf. Dauert die Deprivation länger an, kommt es zu psychischem Hospitalismus und zur Unfähigkeit, soziale Kontakte aufzubauen, einer dem Autismus ähnelndem Verhalten oder zu Sprachstörungen.

Siehe auch: Kasper Hauser, Wolfskind, René A. Spitz, Harold M. Skeels, Mary Ainsworth, Die fremde Situation

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Warum ich darauf hinweisen möchte, es gibt unheimlich viele Säuglingsheimkinder, bei denen es auftritt. Besonders in den 50ger und 60ger Jahrgängen.
Sie können unter verschieden starken psychischen Störungen, wie Verlustangst, Bindungsstörungen zum Beispiel. Solche Störungen können bis hin zum Suizid führen.

Eine bekannte Traumapädagogin hat Mal eine sehr treffende Ausführung dazu gemacht, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Hier der Link dazu.

www.pfad-bv.de/dokumente/Wissensdatei/Wi...verletzte-Kinder.pdf

Diesen Artikel, müsst ihr bestimmt mehrmals lesen, weil er sehr lang ist. Aber er ist wie gesagt sehr gut verfasst worden.
heide
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Letzte Änderung: 02.12.2009 11:35 von heide.
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#296
Aw: Deprivationssyndrom vor 9 Monaten, 1 Woche Karma: 3
Noch ein Nachsatz von mir.

Ich habe dieses Thema aufgegriffen, da es sehr vernachlässigt wird. Außerdem hat es mit sehr viel Verlustängsten zu tun. Außerdem treten dabei Bindungsstörungen auf, die sich viele nicht erklären können oder auch gar nicht wissen, dass sie solch eine Störung haben.
In meinen Augen hat das mit dem verlorenen Urvertrauen zu tun. Die Störungen können im schlimmsten Fall bis zum Suizid führen. Deshalb verstehe ich nicht, dass diesem so wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Ich selber habe heute immer noch mit leichten Störungen zu tun und das nach über 50 Jahren.
heide
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#298
Aw: Deprivationssyndrom vor 9 Monaten, 1 Woche Karma: 7
Da es ein Brennpunkt ist und du der Fachmann bist, habe ich dir ein neues Forum eingerichtet:
Deprivationsforum

Grüße
Alex
Psycho-Alex
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Psycho ist unser Baby, es lernt grade laufen... Vielen Dank an die Community
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#300
Aw: Deprivationssyndrom vor 9 Monaten, 1 Woche Karma: 7
So... Beitrag wurde auch verschoben. Das war mein erstes mal
Grüße
Alex
Psycho-Alex
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#304
Aw: Deprivationssyndrom vor 9 Monaten, 1 Woche Karma: 3
Hallo Alex,

Danke dass du unter "Wissen" meine Ausarbeitung eingestellt hast.

Nun bleibt nur die Frage der Medikamente.
Was hilft da?
Viel Liebe und sehr sehr viel Zuwendung. Dadurch können sich einige Symptome zurückbilden bezw. vermindert werden. In ganz schweren Fällen muß eine fachliche Betreuung in Anspruch genommen werden.
Bei Suizidgefahr, welche sehr gering ist, muß dringend Fachärztliche Hilfe her.
Eltern von Säuglingen und Kleinstkindern sollten vom behandelnden Kinderarzt auf diese mögliche Schädigung bei langen Krankenhausaufenthalten hingewiesen werden.
Sehr wichtig ist es, Adoptiveltern von Heimkindern sollten in der Vorbereitung und in der weiteren Betreuung begleitet werden. Störungen, welche Migeteilt werden, müssen vom behandelnden Arzt sehr ernst genommen werden. Sollte dies nicht so sein, bitte einen zweiten Arzt konsultieren und gegebenenfalls auf eine Überweisung zum Facharzt bestehen.
heide
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#326
Aw: Deprivationssyndrom vor 9 Monaten Karma: 3
Woher weiß ich ob ich da ein Problem mit habe? Wie kann man davon wieder gesund werden? Ich sehe verschiedene Symtome bei mir und wollte sie immer bearbeiten und los werden habe es aber bis heute nicht geschafft.Leide da sehr drunter und die Menschen die mit mir zu tun haben, haben auch Probleme mit diesen Dingen.


Grüße

Katinka
Katinka
Senior Psycho
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Moderation: heide
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