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An die Depressiven
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THEMA: An die Depressiven

An die Depressiven 2 Jahre, 5 Monate her #307

  • Psycho-Alex
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Liebe Depressive,
meldet euch doch bitte im Forum an. Ich habe keine Lust hier den Alleinunterhalter zu spielen. Ihr habt mein Interesse und ich möchte hier Erfahrungen mit euch austauschen. Aller Anfang eines Forums ist schwer, das weiss ich. Ich hoffe trotzdem auf die ein oder andere Anmeldung hier im Forum.
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Psycho ist unser Baby, es lernt grade laufen... Vielen Dank an die Community

Aw: An die Depressiven 2 Jahre, 5 Monate her #309

  • Amy
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Hallo,
ich erlebte die Depression, als etwas in mein Leben schleichendes und es nahm immer mehr Raum ein. Es fing harmlos mit Selbstmordgedanken an bis zu im Bett liegen bleiben, obwohl wichtige Sachen anstehen. Zuerst war es bestimmt nur eine depressive Verstimmung, aber da ich nichts von diesen psychischen Krankheiten wusste, habe ich mich nicht behandeln lassen, daher wurde es schlimmer. Wie wars bei euch?

LG
Amy
Wo findet man das was man braucht? Zur rechten Zeit hoffe ich auf Glück.

Aw: An die Depressiven 2 Jahre, 5 Monate her #310

  • Psycho-Alex
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Hi Amy,
Selbstmordgedanken sind nicht harmlos. Das weiss ich aus eigener Erfahrung. Statistiken habe ich an anderer Stelle ja schon gegeben. Es machen leider viel zuviele.

Ich hoffe das es dir besser geht.Hast übrigens grade ne Mail von mir bekommen.
Psycho ist unser Baby, es lernt grade laufen... Vielen Dank an die Community

Aw: An die Depressiven 2 Jahre, 5 Monate her #315

  • puschi
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Ich bin eigentlich nen recht lebenslustiges Mädel. Jedoch gibt es Tage bei mir, an denen ich in den "Keller" gehe. Das heißt, ich will Niemanden sehen und hören und aufmuntern kann mich auch Keiner. Ich verkrümel mich in mein Bett, ziehe die Decke bis über beide Ohren und liege stumpfsinnig rum. Dies passiert an Tagen, an denen ich meine Mutsch sehr vermisse, die da wären Weihnachten (ich hasse Weihnachten), Geburtstag und Sterbetag meiner Mutter. An diesen Tagen ist es besonders schlimm.
Dazu kann ich nur sagen:
Das schmerzvollste an dem Verlust eines geliebten Menschen ist die Tatsache, dass das eigene Leben ganz normal weiter läuft: Man geht zu der gleichen Arbeit, trifft sich mit den gleichen Freunden, geht abends ins gleiche Bett. Man klammert sich an alles was einem annähernd ein gutes Gefühl gibt: Verwandte, Freunde, Familie.
Doch trotzdem ist in einem das Gefühl der unendlichen Lehre, der Hoffnungslosigkeit, des Trübsinnes, gemischt mit der Wut der Ratlosigkeit, denn einem wird schmerzlich klar, das man nichts gegen diese Umstände machen kann. Und das ist das Schlimme daran.

Chris

Aw: An die Depressiven 2 Jahre, 5 Monate her #318

  • Katinka
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  • Senior Psycho
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Ich wußte lange nicht das ich Depressionen hatte. Mir sagte man immer das ich im Selbstmitleid verfliesse und nicht wirklich Verantwortung für mein Leben übernehme. Ich konnte es nicht ändern obwohl ich es echt gerne gewollt hätte. Ich wußte nur nie wie, seit ich meine Tabletten regelmäßig nehme und Leute kennen gelernt habe den es ähnlich geht, geht es mir schon besser. Selbstmord Gedanken kenn ich heute aber auch noch, wenn nichts gelingen will und alles daneben geht.Ich wünsch mir sehr von meinen Depressionen ganz wieder gesund zu werden. Auch wenn ich noch lange nicht da bin.


Grüße

Katinka

Aw: An die Depressiven 2 Jahre, 1 Monat her #366

  • Toxicmilk
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hallo ihr lieben,

bei mir war es so, dass ich es jahrelang nicht wusste, mein letzter job als assistentin für events-/marketing-/sponsoring/incentivereisen (über 60 std. pro woche inkl wochenende) nebst mobbing, bossing auf eine art bis unter die gürtelline, hat mir den rest gegeben und war völlig ausgebrannt.
nachdem ich eine 6 wöchige reha hinter mich gebracht hatte, und es keine nachsorge erfolgte, weil ich auf warteliste stand, mich nur mit ambulanter therapie (verhaltenstherapie) über wasser gehalten hatte und ich von dem medikament citalopram angst-/panikattacken bekam bis hin zu suizidgedanken.
leider hat es eines abends bei mir klick gemacht - schalter im kopf umgeschaltet - alles ausgeblendet, hatte ich mir 100 tabletten eingefahren. hatte danach nervenzusammenbruch, hatte epileptische anfälle bzw. krämpfe bekam, wurde ins künstliche koma gelegt, magen ausgepumpt, entgiftet.....
bin selbst über mich erschrocken....
nun bekomme ich 300mg seroquel pro tag und hoffe, dass diese bald abgesetzt werden.

über die ganzen jahre hatten sich mehrere traumata, erlebnisse, mangelndes selbstwertgefühl aufgestaut, irgendwann konnte mein körper nicht mehr.... burnout....

alles liebe
sylvie
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