Cipralex

Dosierung von Cipralex: 10mg, 20mg ( ohne Gewähr )

TablettenManche Menschen verfallen aus verschiedenen Gründen in ein tiefes seelisches Loch und viele von ihnen schaffen es nicht mehr, alleine aus diesem wieder herauszufinden. Wenn ein Stimmungstief die Seele umnachtet und Depressionen den Alltag erschweren oder wenn Stress zur nervlichen Belastung wird, dann ist es dringend erforderlich einen Facharzt zu konsultieren.
In solchen Fällen beschäftigen sich Neurologen, Psychiater oder Psychotherapeuten und Psychologen einfühlsam mit dem jeweiligen Patienten.
Wenn die Ursachen bekannt sind, welche der Auslösung der Krankheit waren, wird eine erforderliche Therapie in Angriff genommen, die unter anderem auch durch Medikamente Hilfe und Heilung verschaffen soll.
Gerade bei seelischen Erkrankungen / Psychosen / Depressionen kommt es oft zu Rezidiven (Rückfällen). Aus diesem Grund ist eine längerfristige Behandlung dringend notwendig um diesen vorzubeugen. Denn jeder Rückfall bedeutet, dass weitere Rezidive folgen könnten.
Damit diese Gefahr gebannt wird, empfiehlt sich eine Erhaltungstherapie, die mindestens sechs Monate in Anspruch nehmen sollte. In schwereren Fällen ist auch eine längere Behandlung notwendig.

Als medikamentöse Behandlung werden in erster Linie Antidepressiva verschrieben. Diese werden je nach Schweregrad und Krankheitsbild ausgewählt und dosiert.
Eines dieser Mittel ist Cipralex.

Wann wird Cipralex verschrieben?

Im allgemeinen wird Cipralex (auch Cypralex geschrieben) bei nachfolgenden Krankheitsbildern verschrieben:

  • Depressionen
  • Angststörungen
  • Zwangsstörungen
  • Antriebslosigkeit
  • Psychose
  • ADH – Syndrom (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom)
  • Stress / Burnoutsyndrom
  • Traumatischen und Posttraumatischen Störungen
  • Psychischer Labilität
  • Borderline-Syndrom / Störung
  • Schlafstörungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Wochenbettdepressionen
  • Demenz
  • Tinnitus
  • Fibromyalgie (auch Weichteilrheumatismus genannt)
  • Chronischen Schmerzen / Rückenschmerzen
  • Anpassungsstörungen
  • Versagensängsten / sozialen Ängsten
  • Polytoxikomanie (Suchterkrankung)

sowie bei weiteren Erkrankungen bzw. Störungen

Nebenwirkungen von Cipralex

Cipralex ist im Allgemeinen ein recht gut verträgliches Antidepressiva, welches jedoch ebenso wie alle Medikamente und Psychopharmaka nur nach ärztlicher Absprache und Verschreibung eingenommen werden darf.
Das Medikament Cipralex wird auch unter dem Namen Citalopram geführt, es enthält unter anderem den Wirkstoff Oxalat, eine Art Stärkungsmittel. Der Stimmungsaufheller Cipralex steht als 10 mg bzw. 20 mg Filmtablette zur Verfügung.

Patienten, die neben Cipralex weitere Arzneimittel einnehmen müssen, sollten dies dem behandelndem Arzt unbedingt mitteilen, um so Wechselwirkungen auszuschließen, bzw. gewisse Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.
Dies gilt im Fall von Cipralex vor allem hinsichtlich mit der zusätzlichen Einnahme von MAO-Hemmern, Blutdrucktabletten (Betablockern) und Herztabletten, sowie pflanzlichen Stimmungsaufhellern (Johanniskraut Kapseln), Antikoagulantien (Blutgerinnungshemmer). Auch im Falle einer Schwangerschaft bzw. während der Stillzeit, bei Leberschäden, Erkrankungen des Immunsystems oder Krebsleiden, ist der Mediziner darauf hinzuweisen.


Zu den allgemein bekannten Nebenwirkungen (welche mal mehr, mal weniger auftreten) gehören:

  • Kopfschmerzen
  • Einschlafproblemen / Schlaflosigkeit
  • Sehstörungen
  • Nervosität
  • Muskelschmerzen
  • Störungen des Magen-, Darmtraktes
  • Mundtrockenheit
  • Übelkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Schwindelgefühl
  • Benommenheit
  • Herzrasen
  • Zittern
  • Schweißausbrüche
  • Hautirritationen
  • Veränderungen der Blutwerte einschließlich der Leberwerte
  • sexuelle Störungen bis hin zur Impotenz
  • verstärktes Schwitzen

Alle weiteren Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Arzneimittel sind stets Bestandteil des Beipackzettels des Medikamentes Cipralex.
Sollten Beschwerden auftreten die innerhalb der ersten vierzehn Tage nicht abklingen, denn oftmals kann es während dieses Zeitraumes zu unangenehmen Begleiterscheinungen kommen, dann sollte der behandelnde Facharzt sofort darüber informiert werden. Bei starken Schmerzen und Begleiterscheinungen ebenso. Das Antidepressiva darf nicht aus freien Stücken einfach abgesetzt werden. Wenn die Einnahme des Medikamentes einmal vergessen wurde, sollte die vorgeschriebene Dosierung pro Tag strengstens eingehalten werden. Es dringend davon abzuraten, die doppelte Dosis des Medikamentes einzunehmen.

Erfahrungen mit Cipralex

Eine weibliche Patientin, welche Cipralex aufgrund seelischer Störungen eingenommen hatte, berichtet, dass sie wesentlich ruhiger ist und ihre Stimmungsschwankungen nachgelassen haben. Als Nebenwirkung beklagt sie jedoch das Ausbleiben ihrer Monatsblutung und eine gestörte Libido.
Ein männlicher Patient, fühlte sich nach der Einnahme von Cipralex müde und abgeschlagen, stellte Kopf- und Gliederschmerzen fest und erhöhte Temperatur. Diese unangenehmen Begleiterscheinungen verschwanden jedoch nach drei Tagen.
Ausschleichende Dosierung bei Absetzen des Medikamentes.

Im Allgemeinen wird das stimmungsaufhellende Medikament Cipralex jedoch als sehr erträglich und hilfreich empfunden.

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