Citalopram

Dosierung von Citalopram: 10mg, 20mg ( ohne Gewähr )

Handelsname in Deutschland: Cipramil

TablettenDie Grundlage für eine effiziente und hilfreiche Therapie von Depressionen stellen gegenwärtig im Gegensatz zu früher hoch wirksame und gut verträgliche Medikamente der Gruppe Antidepressiva dar. Mit diesen gezielt einsetzbaren Arzneimitteln können auf Basis unterschiedlicher Wirkmechanismen die betroffenen Patienten sehr spezifisch behandelt werden. Dies ist von großem Vorteil sowohl für depressive Menschen als auch für die behandelnden Ärzte. Diese Medikamente ermöglichen den Menschen eine Gestaltung ihres Alltags und erhöhen deren bislang durch sehr starke Arzneistoffe eingeschränkte Lebensqualität.
Citalopram ist ein Medikament, welches durch die Leber verarbeitet wird und keine sedierenden Eigenschaften besitzt. Dies bedeutet, dass die Patienten nach der Einnahme von Citalopram nicht müde sind und eine tägliche Leistungsfähigkeit aufrecht erhalten bleibt.

Citalopram Definition

Citalopram wird dann verschrieben, wenn sich nach diagnostischen Erhebungen gezeigt hat, dass die Patienten unter Epilepsie, verschiedenartigen depressiven Störungen sowie unter Zwangsneurosen leiden. Panische Reaktionen und Posttraumatische Belastungsstörungen sind ebenfalls mit Citalopram therapierbar.
Der Wirkmechanismus von Citalopram basiert auf einer selektiven Hemmung der Serotonin Wiederaufnahme im Gehirn.
Für den Einsatz von Citalopram ist es kennzeichnend, dass die Behandlungserfolge nicht sofort eintreten, wie dies bei Schmerzmitteln der Fall ist. Da es sich um ein psychisch wirksames Mittel handelt, setzt der sogenannte stimmungsaufhellende Effekt erst nach einer gewissen Zeit der Einnahme der verordneten Dosierung ein. In der Regel werden zwei bis drei Wochen eingeplant. Eine komplette psychische Veränderung in positiver Hinsicht wird von den Patienten und den Pharmazeuten erst nach etwa einem Monat angegeben.
Wie bei den meisten Psychopharmaka, so treten auch bei Citalopram leichte körperliche Beschwerden auf. Diese werden von den Patienten mit Schwindelgefühl, Kopfschmerz, Unwohlsein und starkem Schwitzen beschrieben. Häufige Nachwirkungen nach dem Absetzen von Citalopram sind Beeinträchtigungen der Empfindungen sowie nervöse Erscheinungen und Störungen des Schlafes. Diese Zeichen treten dann auf, wenn Citalopram sofort nicht mehr eingenommen wird. Um diesen Nachteilen vorzubeugen, ist es sinnvoll, ein Ausschleichen vorzunehmen, was auch für einige andere psychisch wirksame Arzneimittel üblich ist. Unter dem Ausschleichen verstehen die Mediziner ein langsames Reduzieren der Dosis über einen bestimmten Zeitraum, bis die Einnahme ganz weg fällt.
Obwohl es sich bei Citalopram um ein individuell gut einsetzbares Medikament handelt und die Wirksamkeit eher schonend, sind dennoch verschiedene gesundheitliche Nebeneffekte zu verzeichnen, die nicht erwünscht sind und bei den Patienten in mehr oder weniger starkem Umfang auftreten. Beobachtet werden in diesem Zusammenhang Erscheinungen wie Zittern, Übelsein, ein ständig trockender Mund sowie Beeinträchtigungen der Magen-Darm-Tätigkeit. Darüber sind Kopfschmerzen, starkes Klopfen des Herzens und erhöhte Schweißabsonderung angegeben. Die Patienten fühlen sich währen der ersten Zeit der Einnahme häufig matt und kraftlos. Typisch für die Serotin-Wiederaufnahmehemmer, zu denen Citalopram gehört, sind Störungen und Verluste des sexuellen Verlangens und der Libido.

Citalopram Nebenwirkungen

Sehr häufige Nebenwirkungen bei Citalopram sind:

  • Benommenheit
  • Schlaflosigkeit
  • Kraftlosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Zittern
  • Übelkeit
  • Verstopfung
  • vermehrtes Schwitzen

Häufige Nebenwirkungen bei Citalopram:

  • Schlafstörungen
  • allgemeines Erschöpft sein
  • Konzentrationsstörungen
  • Angststörungen
  • Nervosität
  • Müdigkeit
  • Verwirrtheit
  • Libido-Probleme

Fazit

Günstig ist es, bei der Einnahme von Citalopram mit nahe stehenden Personen darüber zu sprechen und in Partnerschaften die Begleiterscheinungen darzulegen, um Missverständnissen vorzubeugen. Dies ist sowohl für die depressiven Patienten selbst als auch für Angehörigen von Vorteil.
Wenn depressive Patienten noch nie Antidepressiva eingenommen haben, dann kann es passieren, dass sich suizidale Gedankengänge und eine Verschlimmerung der Depression entwickeln. In diesem Bezug ist ein stetiger Kontakt mit entsprechenden Ansprechstellen ratsam. Die negativen Gedanken vergehen jedoch mit der Zeit und die Patienten fühlen sich merklich besser ohne diese Stimmungsschwankungen und schweren Gedanken.
Generell ist es wichtig, dass sinnvolle Antidepressiva wie Citalopram eine Therapie unterstützen und diese zu Beginn überhaupt erst ermöglichen. In diesem Bezug ist dieses Medikament nur ein Teil im Rahmen vieler einzelner Komponenten, die zu einer erfolgreichen Behandlung von Depressionen beitragen. Deshalb wird Citalopram häufig als "eine unterstützende Krücke" innerhalb der umfangreichen Therapiemaßnahmen bezeichnet.

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