Risperdal

Dosierung von Risperdal: 0,5mg, 1 mg ( ohne Gewähr )

Wirkstoff: Risperidon

TablettenWenn es ringsherum dunkel ist, neigen viele Menschen dazu, traurig und weinerlich zu werden. Es gibt nichts, was diesen Menschen in solch einem Augenblick erheitern könnte. Doch kaum scheint die Sonne, erweckt seine Lebensfreude wieder. Wer solche Momente nur erlebt, wenn es draußen kalt, dunkel und ungemütlich ist, der kann sich in etwa vorstellen wie es all jenen Menschen geht, die fast täglich solch manisch depressive Episoden haben. Die Betroffenen leiden mitunter ein Leben lang unter diesen Stimmungsschwankungen, die jedoch wesentlich ausgeprägter, intensiver sind und ein normales Alltagsleben kaum ermöglichen. Es sei dem, sie sind in psychologischer Behandlung, befinden sich in der Obhut von Ärzten und Psychiatern, die ihnen helfen können schrittweise wieder in die Normalität zurückzufinden. Es kommt jedoch stets auf den Schweregrad der Erkrankung an. Bei hochgradiger Schizophrenie und akuter Manie haben Betroffene einen sehr langen Weg vor sich, der von Höhen und Tiefen geprägt ist. Denn leider sind Rückfälle niemals auszuschließen. Um den Patienten weitestgehend ein normales Leben zu ermöglichen, sind nicht nur therapeutische Maßnahmen und intensive Gespräche dringend notwendig sondern in diesem Zusammenhang stets auch eine medikamentöse Behandlung mit Psychopharmaka, Neurolytika, Beruhigungspillen.

Auch Risperdal zählt zu den atypischen Neuroeleptika. Es ist ein relativ neues Medikament mit dem Wirkstoff Risperidon und ist als Filmtablette erhältlich.
Besonders bei Menschen, die unter psychotischen Wahrnehmungsstörungen / Halluzinationen leiden, wird Risperdal angewandt.
Der Wirkstoff Risperidon lindert auch aggressives Verhalten. Er besetzt Bindungsstellen für die wichtigen Botenstoffe Adrenalin, Noradrenalin und Serotonin. So wirkt Risperdal sich positiv auf die Konzentration und Selbstkontrolle aus, mildert ebenso die Symptome schwerster Depressionen. Das Risperidon wirkt bei einer akuten Manie sofort, entfaltet allerdings erst nach ca. 14 Tagen seine volle Wirkung.
Je nach Art und Schweregrad der jeweiligen Erkrankung wird der Arzt die Dosierung für das Neuroeleptika Risperdal festlegen. Risperdal ist ein streng verschreibungspflichtiges Mittel. Das Absetzen des Medikamentes aus eigenem Willen kann zur rapiden Verschlechterung des Gesundheitszustandes führen, ebenso wie die eigenmächtige Veränderung der Dosis.

Risperdal wird u.a. auch Patienten verschrieben, die unter nachfolgenden Erkrankungen leiden:

  • Psychose
  • Depressionen
  • Demenz mit Verhaltensstörungen /Aggressivität
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Hyperaktivität
  • Stimmungsschwankungen
  • Angststörungen
  • Aggressivität
  • Wahnvorstellungen
  • Borderline- Störung
  • Nervosität / Stress
  • Zwangsstörungen
  • verstärkter Speichelfluss
  • Gelenkschmerzen
  • Innere Unruhe
  • Autismus
  • Bipolare Störung

Sowie bei anderen seelischen Erkrankungen auch.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind niemals auszuschließen, der behandelnde Arzt ist deswegen über alle Arzneimittel, welche außerdem eingenommen werden müssen, zu informieren, ebenso über alle Erkrankungen. Nur so kann er gezielt entscheiden, ob Risperdal geeignet ist oder auf ein anderes Neuroeleptika zurückgegriffen werden muss.
Patienten welche eine starke Dosis des Medikamentes Risperdal erhalten, sollten nach Möglichkeit kein Fahrzeug führen bzw. schwere Maschinen bedienen.

Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten, die unter schweren Erkrankungen der inneren Organe, Herzerkrankungen und Krebserkrankungen leiden. Ebenso ist der Mediziner über eine eventuell bestehende Schwangerschaft zu informieren. Auch Alkoholiker und Drogenabhängige gehören zur Risikogruppe.

Mögliche Nebenwirkungen, die in verstärkter, geschwächter, seltener Form oder auch auch gar nicht auftreten können sind:

  • Gewichtszunahme
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Herzrasen
  • Sexuelle Unlust
  • Verstärktes Schwitzen
  • Depressionen
  • Angstzustände
  • Muskelzuckungen
  • Schlafstörungen
  • Lustlosigkeit
  • Zittern
  • Somnolenz/ Benommenheit
  • Vermehrter Harndrang u.a.

Es gibt Nebenwirkungen die oftmals nur in der Anfangszeit auftreten, danach wieder verschwinden. Einige Patienten empfinden diese Begleiterscheinungen so unangenehm, dass sie das Medikament am liebsten absetzen würden. Davon ist jedoch dringend abzuraten. Der menschliche Organismus braucht eine gewisse Zeit, um sich an den Wirkstoff Risperidon im Risperdal zu gewöhnen. Sollten o.g. Nebenwirkungen auftreten die nicht wieder verschwinden oder andere Unannehmlichkeiten, dann ist unverzüglich der Arzt zu verständigen. Nur er kann entscheiden wie die medikamentöse Behandlung fortzusetzen ist.

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Kommentare und Erfahrungsberichte   

0 #13 psycho-alex 2013-11-07 11:16
Bitte lesen Sie sich den Beipackzettel zu Risperdal gewissenhaft durch. Hinweis: Die Erfahrungsberichte sind nicht gefaked, jedoch wurden einige migriert und deswegen stimmt das Datum zu den Kommentaren nicht immer. Der Beipackzettel liegt dem Medikament bei.
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0 #12 Gast 2013-11-03 11:26
Mir bekommt es ganz gut, habe schwere depris gehabt und bin Suchtkrank. Aufgrund einer Intrige wurde ich auch noch leicht Paranoid. Mit Risperdal geht es mir deutlich besser, viel ruhiger und ausgeglichener, aber leider schwitze ich Nachts stark und nach 24 Std. merke ich das die Wirkung nach lässt, also besteht eine gewisse Abhängigkeit. Dies sind die Wirkung über eine kurze zeit (3 Wochen),mal schauen wie es in 2 Monaten aussieht, auf alle Fälle hilft es mir zur Zeit. Was ich noch sagen möchte, auch ich habe es gehasst Medikamente zu nehmen, also Chemie, ber bei depressionen ist es ja so, das der Körper diese Chemie, die der Körper von sich aus bildet, nicht produziert, also muss ich diese durch Medikamente zuführen. Habt ein schönes Leben :-)
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0 #11 Gast 2013-11-03 11:25
Hallo zusammen. Ich bin 27 und nehme Risperdal seit ca 1 Jahr (geringste Dosis), weil es mir verschrieben wurde gegen manische Depression. Es hilft insofern, dass ich mein Studium in Psychologie fortsetzen kann. Die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen. Mein Vertrauen gegenüber den Ärzten ist nicht besonders hoch. Ich bin der festen Überzeugung, dass es natürliche Mittel und Therapiemethode n gibt, die ebenso hilfreich wenn nicht sogar besser sind. Durch das Studium weiss ich inzwischen, dass grundsätzlich multimodale Therapien angestrebt werden und es immer auch Patientensache ist etwas verändern zu wollen. Medikamente sollten diesen Prozess lediglich verstärken. ;-)
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0 #10 Gast 2013-11-03 11:25
Seit ca. 4 Wochen muss ich, die eigentlich viel lieber ohne chemische Keulen auskommt, Risperdal nehmen. Begonnen wurde mit 1 mg. Da ich aber nach einigen Tagen urplötzlich Kreislaufprobleme bekam (Schwindelanfälle, als würde ich Achterbahn fahren), wurde die Dosis auf 0,5mg runtergesetzt.
Ich versuche mich nicht verrückt zu machen wegen den Nebenwirkungen, denn so wie es war, konnte es einfach nicht weitergehen mit Depression und unglaublich starken Angst- und Panikattacken. Dazu kam das Gefühl, mich selbst restlos verloren zu haben, nicht mehr ich zu sein.Langsam wird es jetzt besser.
Zusätzlich bekomme ich noch 30 mg Remergil.
Ich kann sagen, dass es langsam besser wird und ich langsam auch die guten Seiten an mir wieder sehe und zum Leben zurück finde.
Zusätzlich mache ich Yoga und versuche mit gesund zu ernähren bzw. viel zu bewegen :-) .
Ich wünsche euch allen viel Glück und baldige Gesundung, hoffentlich mit möglichst wenig Chemie.
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-2 #9 Gast 2013-11-03 11:15
Auch ich kam in den Genuss, das Oben genannte Medikament ein nehmen zu müssen (ca. 8 Monate) und habe es gehasst.
Es wurde mir gegen meine Aggressionen verschrieben, was auch wirklich hilfreich war, doch auf Grund meiner manischer Depressionen und Suchterkrankung waren die Nebenwirkungen so massiv, dass ich während der acht Monate nicht vernünftig mit den Therapeuten zusammen arbeiten konnte.
Ich hatte über die Hälfte der Oben genannten Nebenwirkungen und die ganze Zeit das Gefühl, dass das 'nicht ich bin'.
Hinzu kam, dass ich gar nicht erst über die Nebenwirkungen aufgeklärt wurde...
Anyway... Jeder, der dies verschrieben bekommt, sollte sich genauestens über Risperdal informieren und zu sehen, dass er sich nebenher sehr gesund ernährt und ausreichend Sport betreibt.
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0 #8 Gast 2013-11-03 11:14
Also ich nehme seit 14 tagen das Risperdal bis jetzt merke ich keine wirkung ich nehme auch eine ganz niedrige Dosis. Ich habe Borderline und ich höre stimmen bis jetzt sind die stimmen noch da. Die einzige nebenwirkung die ich habe sind echt die scheiss Kopfschmerzen und die gehen nicht weg und das nervt mich. Ich habe nächste wochen einen neuen Termin vielleicht erhöhen wir es mal. Evtl gehen die dann doch weg mal schauen
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-1 #7 Gast 2013-11-03 11:14
Hallo liebe leser,
Hey Leute mein Sohn ist in einer Tagesklinik und soll nun jetzt Risperidon bekomm. Seine Diaknose lautet Aggression, Angstzustände, Hyperaktiv. Ich trau mich gar nicht meine Unterschrift runterzusetzen und einzuwilligen wenn ich lese wie heftig denn die Nebenwirkungen sind. Ich versteh nie warum Ärzte sowas anwenden wollen bei kleine Kinder. Sind da nicht die Nebenwirkungen noch heftiger? Aber was kann man denn sonst tun damit mein Sohn sich nicht die Zukunft verbaut?
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0 #6 Gast 2013-11-03 11:12
Meine Diagnose ist Verhaltensstöru ng mit Intelligenzminderung.

Ich nehme das Risperdal nun schon volle 3 Jahre!
Und ich muss die Nebenwirkungen so zimlich heftig!
Müdigkeit,Muskelzukungen,Nervosität,Innere Unruhe,Gewichtzuhnahme,Despressionen.
Und mein Neurologe will dies nicht ändern.

Was soll ich da denn noch tun?
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0 #5 Gast 2013-11-03 11:11
Ich nehme Risperdal seit 1 Woche.
Ich hab die Diagnosen Depresseionen, Borderline und Angstzustände
Im großen und ganzen hilft es recht gut nur die Nebenwirkungen machen mir zu schaffen
Ich nehme es immer Abends und am Morgen hab ich wahnsinnige Muskelschmerzen und Kraftlosigkeit in Armen und Beinen
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+1 #4 Gast 2013-11-03 11:10
Naja bei mir wirkt es... ich nehme es noch keine 7 Tage kann die wirkung schon spüren.
meine diagnose; schwere depressionen und eine soziale phobie.
wie wirkt es: das medikament verhindert bei mir einen lawineneffekt, der auftritt sobald ich einen scnlechten gedanken habe der dann die nächsten auslöst und fast jedesmal in selbstmordgedanken enden. Zusätzlich hat sich mein selbsthass minimiert.
dadurch bin ich in der Lage an meinen problemen zu arbeiten.

Und in meinen fall habe ich kurze zeit zusätzlich noch trevilor ( venola xin ) genommen. Und diese Kombination wirkte bei mir wahre wunder..
Es ist ja nicht so des es jedem verschrieben wird. Und in der praxis werden psychopharmaka auch experimentell verschrieben. Heißt so viel mal schauen obs wirkt, denn es geht nicht anders.
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