Zyprexa

Dosierung von Zyprexa: 2,5mg, 5mg, 7,5mg, 10mg, 15mg, 20mg ( ohne Gewähr )

Wirkstoff: Olanzapin

TablettenWenn die Seele leidet dann hat dies verschiedene Ursachen und Gründe.
Affektive bipolare Störungen, manisch depressive Verstimmungen, Zykothymie und Depressionen sind nur einige von vielen Krankheitsbildern in dieser Hinsicht. Starke Stimmungsschwankungen können auch im Winter auftreten, der sogenannte Winterblues ist ebenso eine Form der Depression, wie die Wochenbett- bzw. Schwangerschaftspsychose.
Das Gefühl himmelhochjauchzend - zu Tode betrübt haftet den Personen an, welche unter manisch depressiven Stimmungsschwankungen leiden. Diese Schwermüdigkeit ist niemals zu unterschätzen, da sie im ausgeprägten Sinne zu sehr schweren seelischen und körperlichen Schäden führen kann, die mit Selbstmordgedanken und Selbstmordversuchen einhergehen können.
Auch die Borderline Störung (in diesem Sinne eine Art Persönlichkeitsstörung) zählt zu den psychischen Erkrankungen. Selbstverstümmlung, Selbstverletzung durch scharfe Gegenstände (auch Ritzen genannt) prägen das Krankheitsbild der Borderline Störung.

Um diesen Patienten zu helfen, sich von ihren Zwängen zu befreien und um Körper und Seele wieder in Einklang zu bringen, bedarf es behutsamen Gesprächen mit Fachärzten wie Psychiatern, Psychologen und Nervenärzten. In solch schwerwiegenden Fällen ist eine Gesprächstherapie, im Zusammenspiel mit anderen therapeutischen Maßnahmen und der Darreichung von Medikamenten einfach unumgänglich.
Die medikamentöse Behandlung bestimmt der behandelnde Arzt. Er entscheidet welches Psychopharmaka für den jeweiligen Patienten in Frage kommen könnte.
Auch Zyprexa ist ein Medikament dieser Art, welches sich positiv auf die Psyche und Organismus auswirkt, Symptome lindert und wieder zu einem besseren Lebensgefühl verhilft.

Zyprexa wird Patienten verschrieben, die u. a. unter folgenden Krankheiten / Zuständen leiden:

  • Persönlichkeitsstörungen
  • Anorexia nervosa (Magersucht)
  • Borderline – Störung
  • Psychose
  • Depressionen
  • Halluzinationen
  • Manie
  • Zwangsstörungen
  • Wochenbettdepressionen
  • Neuropathie (Nervenleiden mit Sensibilationsstörungen)
  • Sozialphobie
  • Trauma

Dosierung von Zyprexa

Zyprexa besitzt den Wirkstoff bzw. die Wirkstoffe Olanzapin.
Dieses Medikament gibt es in Form von Tabletten in unterschiedlichen Dosierungen, als Schmelztabletten und als Ampullen. Tabletten gibt es in den Dosierungen 2,5 mg, 5 mg, 7,5 mg, 10 mg, 15 mg sowie 20 mg. Schmelztabletten gibt es in den Dosierungen 5 mg, 10 mg, 15 mg und 20 mg.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind vor allem bei der gleichzeitigen Einnahme von Carbamazepin und Fluvoxamin bekannt, sowohl auch bei Rauchern. In diesen drei Fällen kommt es hauptsächlich dazu, dass das Medikament entweder zu schnell abgebaut wird oder verlangsamt.

Nicht zu empfehlen ist die Behandlung mit Zyprexa bei Patienten die unter folgenden Erkrankungen leiden:

  • Glaukom (Grüner Star)
  • Leberschäden / -störungen
  • Adipositas (starkes Übergewicht)
  • Demenz
  • Morbus Parkinson (Erkrankung des zentralen Nervensystems)

Auch Medikamente die heilen sollen, können unangenehme Begleiterscheinungen besitzen.

Nebenwirkungen von Zyprexa

Allgemein bekannte (leichte bis schwere, selten bis oft aufgetretene) Nebenwirkungen sind u.a. folgende:

  • Hypotonie (zu niedriger Blutdruck)
  • Bradykardie (zu langsame Herztätigkeit)
  • Gewichtszunahme
  • Ödeme (Wassereinlagerungen im Körper)
  • Müdigkeit
  • Schwindelgefühl
  • Übelkeit/ Erbrechen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Angstgefühle
  • Kampfanfälle
  • Gangunsicherheit
  • Magen-, Darmprobleme
  • erhöhte Blutzuckerwerte
  • Menstruationsstörungen
  • Aggressivität
  • Mundtrockenheit
  • Hautausschlag
  • Zittern
  • Starkes Schwitzen

Letztere drei Symptome können auch dann auftreten, wenn das Medikament Zyprexa abrupt abgesetzt wird. Ohne Absprache mit dem Facharzt sollten solche Arzneimittel niemals abgesetzt werden oder deren Dosis verringert bzw. erhöht werden (auch dann nicht, wenn einmal vergessen wurde eine Tablette einzunehmen).
Zyprexa ist ein verschreibungspflichtiges Medikament und darf nicht ohne ärztliches Wissen bzw. über den verschriebenen und vorgesehenen Zeitraum hinweg, eingenommen werden.

Aus Erfahrungsberichten geht hervor, dass es Patienten gibt die nach / während der Einnahme von Zyprexa auch unter chronischen Magenschleimhaut Entzündungen litten, psychisch jedoch eine starke Verbesserung verspürten.
Andere Patienten klagten unter anderen auch über Selbstentfremdung, Störungen des Cholesterinspiegels und Wahnvorstellung.
Positiv wirkte sich die Einnahme von Zyprexa bei Personen aus, die unter Anorexia nervosa (Magersucht) litten. Dort wurde die Gewichtszunahme, welche als mögliche Nebenwirkung aufgeführt wurde, als angenehm empfunden.

Fazit

Zyprexa ist seit 2006 in Deutschland zugelassen. Es ist jedoch ein äußerst umstrittenes Psychopharmaka, da die Nebenwirkungen sehr extrem sind. Insbesondere die Gewichtszunahme kann enorme Ausmaße annehmen, weitere Erkrankungen wie Diabetes und Herz-, Kreislauferkrankungen nach sich ziehen.
Bei der Einnahme des Antipsychotikums Zyprexa ist eine ärztliche Kontrolle unumgänglich. Jede Art von Nebenwirkung sind dem behandelnden Facharzt mitzuteilen, um gegebenfalls das Antipsychotikum gegen ein anderes Medikament auszutauschen.

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Kommentare und Erfahrungsberichte   

-1 #14 Rosa 2014-03-25 22:37
Zyprexa ist ein hochwirksames Mittel, das bei sämtlichen Psychosen sehr positiv auf das Gemüt wirkt und einen allgemein positiven Erfolg erzielt.
Bei Einnahme tritt eine phenomenale Besserung ein!
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0 #13 Tinchen 2014-02-26 13:44
zitiere friedrich:
ich musste zwei Jahre lang Zyprexa nehmen obwohl ich Gesund war und ich habe fast alle Nebenwirkungen an mir festgestellt. Dazu kommt das ich ein anderer Mensch wurde. Ich war nicht mehr in der Lage mich zu wehren gegen andere Leute, ich wurde ausgenutzt und blamierte mich. Das lies erst nach 7 Jahren wieder nach und dann ist mir die Veränderung auch erst aufgefallen.

Ooh du Armer!!!! Bei mir hats zum Glück nur 1 Jahr gedauert nach 1 Jahr Einnahme. Das ist ja schrecklich!!! : (
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+2 #12 Tinchen 2014-02-26 13:39
Wirkt gegen das Durcheinander im Kopf, Hilft wieder klar zu denken. Nebenwirkungen sind stark. Gangunsicherheit, Menstruationsbeschwerden, Konzentrationsschwäche, allgemeine Unsicherheit, Denkvermögen ist stark eingeschränkt und v. a. die sexuelle Lust ist kaum mehr vorhanden. Man ist so unselbstbewusst dass man sich nichts mehr zutraut. Nach einem Jahr ohne Medikament bin ich nun wieder ich selbst. Schritt für Schritt sind meine Wesenszüge zurückgekehrt. Aber es ist hart ein Beobachter seiner selbst zu sein und erst im Nachhinein festzustellen dass sich wieder etwas wirklich normalisiert hat. Mit Medikament gehen die Gedanken zwar nicht mehr in die falsche Richtung dafür verliert man einen Hauptteil seiner Persönlichkeit. Sehr traurig. Man braucht v.a. persönliche Betreuung und Beochbachtung und ehrliche Kritik um schneller wieder sich zu werden. Ganz hart für meinen Sohn, ein Jahr lang war Mami nicht gleich unternehmungslustig, ideenreich und ausgeglichen. . (
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0 #11 Heinz Meyers 2014-01-10 13:33
Ich wurde vom 13.November 2013 ins Krankenhaus wegen
Depressionen/manisch depressiv eine bipolare Störung.
In der Zeit v.13.November wurde ich ca.5 Wochen mit Zyprexa behandelt.Ich nahm in dieser Zeit ca 8 kg an Körpergewicht zu.Was kann ich tun um das Gewicht wieder zu verringernDie Entlassung AUS DEM Krankenhaus FAND
am 10.Januar 2014 statt.Auf meinen Wunsch hin wurde
das Medikament am 6.januar abgesetzt.
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-2 #10 Ingrid 2013-12-30 09:33
Ich nehme Zyprexa seit Juni2013, habe seither 10kg zugenommen. würde es gern absetzen, aber mein Arzt meint, ich solle es noch über den Winter nehmen.
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+1 #9 psycho-alex 2013-11-07 11:18
Bitte lesen Sie sich den Beipackzettel zu Zyprexa gewissenhaft durch. Hinweis: Die Erfahrungsberichte sind nicht gefaked, jedoch wurden einige migriert und deswegen stimmt das Datum zu den Kommentaren nicht immer. Der Beipackzettel liegt dem Medikament bei.
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+3 #8 Gast 2013-11-03 11:53
Ich habe 6 Wochen lang 20 mg Zyprexa bekommen, zwischendurch auch Seroquel und leide seither unter der bei den Nebenwirkungen genannten Selbstentfremdung und starken Krämpfen. Auch wenn es viele nicht wahr haben wollen, anonymus hat Recht. Ich will nicht wissen wie viele an den Folgen der Psychodrogen sterben. Der Zusammenhang von Amokläufen und Psychopharmaka wird von den pharmatreuen Medien (bekommen viel Geld durch Pharmawerbung) auch nie erwähnt. Fast alle Amokläufe der letzten Jahre wurden von Leuten verübt die unter der Wirkung von Psychopharmaka standen oder auf Entzug von diesen waren.

17Daysago kann nicht einfach behaupten "Also so stimmt das nicht". Ich habe nicht behauptet, dass es bei allen so ist, aber Psychopharmaka werden viel zu wenig kritisch betrachtet. Nur weil es ihm damit besser geht heißt das gar nichts! Ich frage mich daher was die vielen negativen Bewertungen von anonymus Kommentar sollen.
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-2 #7 Gast 2013-11-03 11:53
:-) Meine Depression hat sich unter 2.5mg Zyprexa stark verbessert. Gewicht habe ich zwar zugenommen, aber da ich vorher auf Grund der Depression kachektisch war, ist dies eine willkommene Nebenwirkung.
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+2 #6 Gast 2013-11-03 11:52
Ich nehme Zyprexa und ich kann sagen: Es hilft gegen meine extremen Abendtiefs - besser als alle anderen Medikamente die ich einstweilen genommen habe. Also es ist nicht so, als wären die ganzen Psychiater nur auf den Profit aus. Erst recht, da der Psychiater der mir das verschreibt keinen Cent von dem Geld sieht, das ich dafür ausgebe. Immer daran denken - genauso wenig wie mein Hausarzt.

Allerdings sind - wie im Artikel beschrieben - die nebenwirkung extrem. Vor allem bei mir die Gewichtszunahme . Ich werde daher Zyprexa absetzen lassen und es ersetzen...zumindestens versuchen.

Also es ist nicht so, dass alle Psychopharmaka schlecht sind - überhaupt nicht. Sie wirken - das ist bewiesen ;-)
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+1 #5 friedrich 2013-11-02 18:01
ich musste zwei Jahre lang Zyprexa nehmen obwohl ich Gesund war und ich habe fast alle Nebenwirkungen an mir festgestellt. Dazu kommt das ich ein anderer Mensch wurde. Ich war nicht mehr in der Lage mich zu wehren gegen andere Leute, ich wurde ausgenutzt und blamierte mich. Das lies erst nach 7 Jahren wieder nach und dann ist mir die Veränderung auch erst aufgefallen.
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