Zyprexa

Wirkstoff: Olanzapin

 

Wenn die Seele leidet dann hat dies verschiedene Ursachen und Gründe.
Affektive bipolare Störungen, manisch depressive Verstimmungen, Zykothymie und Depressionen sind nur einige von vielen Krankheitsbildern in dieser Hinsicht. Starke Stimmungsschwankungen können auch im Winter auftreten, der sogenannte Winterblues ist ebenso eine Form der Depression, wie die Wochenbett- bzw. Schwangerschaftspsychose.
Das Gefühl himmelhochjauchzend - zu Tode betrübt haftet den Personen an, welche unter manisch depressiven Stimmungsschwankungen leiden. Diese Schwermüdigkeit ist niemals zu unterschätzen, da sie im ausgeprägten Sinne zu sehr schweren seelischen und körperlichen Schäden führen kann, die mit Selbstmordgedanken und Selbstmordversuchen einhergehen können.
Auch die Borderline Störung (in diesem Sinne eine Art Persönlichkeitsstörung) zählt zu den psychischen Erkrankungen. Selbstverstümmlung, Selbstverletzung durch scharfe Gegenstände (auch Ritzen genannt) prägen das Krankheitsbild der Borderline Störung.

Um diesen Patienten zu helfen, sich von ihren Zwängen zu befreien und um Körper und Seele wieder in Einklang zu bringen, bedarf es behutsamen Gesprächen mit Fachärzten wie Psychiatern, Psychologen und Nervenärzten. In solch schwerwiegenden Fällen ist eine Gesprächstherapie, im Zusammenspiel mit anderen therapeutischen Maßnahmen und der Darreichung von Medikamenten einfach unumgänglich.
Die medikamentöse Behandlung bestimmt der behandelnde Arzt. Er entscheidet welches Psychopharmaka für den jeweiligen Patienten in Frage kommen könnte.
Auch Zyprexa ist ein Medikament dieser Art, welches sich positiv auf die Psyche und Organismus auswirkt, Symptome lindert und wieder zu einem besseren Lebensgefühl verhilft.

Zyprexa wird Patienten verschrieben, die u. a. unter folgenden Krankheiten / Zuständen leiden:

  • Persönlichkeitsstörungen
  • Anorexia nervosa (Magersucht)
  • Borderline – Störung
  • Psychose
  • Depressionen
  • Halluzinationen
  • Manie
  • Zwangsstörungen
  • Wochenbettdepressionen
  • Neuropathie (Nervenleiden mit Sensibilationsstörungen)
  • Sozialphobie
  • Trauma

Dosierung von Zyprexa

Zyprexa besitzt den Wirkstoff bzw. die Wirkstoffe Olanzapin.
Dieses Medikament gibt es in Form von Tabletten in unterschiedlichen Dosierungen, als Schmelztabletten und als Ampullen. Tabletten gibt es in den Dosierungen 2,5 mg, 5 mg, 7,5 mg, 10 mg, 15 mg sowie 20 mg. Schmelztabletten gibt es in den Dosierungen 5 mg, 10 mg, 15 mg und 20 mg.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind vor allem bei der gleichzeitigen Einnahme von Carbamazepin und Fluvoxamin bekannt, sowohl auch bei Rauchern. In diesen drei Fällen kommt es hauptsächlich dazu, dass das Medikament entweder zu schnell abgebaut wird oder verlangsamt.

Nicht zu empfehlen ist die Behandlung mit Zyprexa bei Patienten die unter folgenden Erkrankungen leiden:

  • Glaukom (Grüner Star)
  • Leberschäden / -störungen
  • Adipositas (starkes Übergewicht)
  • Demenz
  • Morbus Parkinson (Erkrankung des zentralen Nervensystems)

Auch Medikamente die heilen sollen, können unangenehme Begleiterscheinungen besitzen.

Nebenwirkungen von Zyprexa

Allgemein bekannte (leichte bis schwere, selten bis oft aufgetretene) Nebenwirkungen sind u.a. folgende:

  • Hypotonie (zu niedriger Blutdruck)
  • Bradykardie (zu langsame Herztätigkeit)
  • Gewichtszunahme
  • Ödeme (Wassereinlagerungen im Körper)
  • Müdigkeit
  • Schwindelgefühl
  • Übelkeit/ Erbrechen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Angstgefühle
  • Kampfanfälle
  • Gangunsicherheit
  • Magen-, Darmprobleme
  • erhöhte Blutzuckerwerte
  • Menstruationsstörungen
  • Aggressivität
  • Mundtrockenheit
  • Hautausschlag
  • Zittern
  • Starkes Schwitzen

Letztere drei Symptome können auch dann auftreten, wenn das Medikament Zyprexa abrupt abgesetzt wird. Ohne Absprache mit dem Facharzt sollten solche Arzneimittel niemals abgesetzt werden oder deren Dosis verringert bzw. erhöht werden (auch dann nicht, wenn einmal vergessen wurde eine Tablette einzunehmen).
Zyprexa ist ein verschreibungspflichtiges Medikament und darf nicht ohne ärztliches Wissen bzw. über den verschriebenen und vorgesehenen Zeitraum hinweg, eingenommen werden.

Aus Erfahrungsberichten geht hervor, dass es Patienten gibt die nach / während der Einnahme von Zyprexa auch unter chronischen Magenschleimhaut Entzündungen litten, psychisch jedoch eine starke Verbesserung verspürten.
Andere Patienten klagten unter anderen auch über Selbstentfremdung, Störungen des Cholesterinspiegels und Wahnvorstellung.
Positiv wirkte sich die Einnahme von Zyprexa bei Personen aus, die unter Anorexia nervosa (Magersucht) litten. Dort wurde die Gewichtszunahme, welche als mögliche Nebenwirkung aufgeführt wurde, als angenehm empfunden.

Fazit

Zyprexa ist seit 2006 in Deutschland zugelassen. Es ist jedoch ein äußerst umstrittenes Psychopharmaka, da die Nebenwirkungen sehr extrem sind. Insbesondere die Gewichtszunahme kann enorme Ausmaße annehmen, weitere Erkrankungen wie Diabetes und Herz-, Kreislauferkrankungen nach sich ziehen.
Bei der Einnahme des Antipsychotikums Zyprexa ist eine ärztliche Kontrolle unumgänglich. Jede Art von Nebenwirkung sind dem behandelnden Facharzt mitzuteilen, um gegebenfalls das Antipsychotikum gegen ein anderes Medikament auszutauschen.

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Kommentare   

 
+1 #9 psychiatrieopfer 2013-04-14 23:44
Ich habe 6 Wochen lang 20 mg Zyprexa bekommen, zwischendurch auch Seroquel und leide seither unter der bei den Nebenwirkungen genannten Selbstentfremdu ng und starken Krämpfen. Auch wenn es viele nicht wahr haben wollen, anonymus hat Recht. Ich will nicht wissen wie viele an den Folgen der Psychodrogen sterben. Der Zusammenhang von Amokläufen und Psychopharmaka wird von den pharmatreuen Medien (bekommen viel Geld durch Pharmawerbung) auch nie erwähnt. Fast alle Amokläufe der letzten Jahre wurden von Leuten verübt die unter der Wirkung von Psychopharmaka standen oder auf Entzug von diesen waren.

17Daysago kann nicht einfach behaupten "Also so stimmt das nicht". Ich habe nicht behauptet, dass es bei allen so ist, aber Psychopharmaka werden viel zu wenig kritisch betrachtet. Nur weil es ihm damit besser geht heißt das gar nichts! Ich frage mich daher was die vielen negativen Bewertungen von anonymus Kommentar sollen.
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+1 #8 anna meier 2013-01-20 17:32
:-) Meine Depression hat sich unter 2.5mg Zyprexa stark verbessert. Gewicht habe ich zwar zugenommen, aber da ich vorher auf Grund der Depression kachektisch war, ist dies eine willkommene Nebenwirkung.
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0 #7 seifert heidrun 2013-01-19 16:28
:habe auch dieses medikament genommen und auch stark zugenommen. wie kann ich dieses wieder verlieren, leide sehr darunter
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+2 #6 Psycho-Alex 2013-01-18 14:11
ist ansichtssache. wenn ich könnte würde ich auf zyprexa verzichten. andererseits ist das das medikamt was am besten bei mir anschlägt. hab nur ein paar kilo zuviel jetzt auf den rippen.

schaden gibtes bei vielen, es gibt aber schlechtere medikamente ( meiner Meinung nach )
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0 #5 can 2013-01-18 13:45
die tabletten verursachen einen mensch keinen schaden zu
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+1 #4 Philipp Trotz 2012-04-18 23:42
Die Gewichtszunahme macht mir zwar Angst, ist bis jetzt aber nicht aufgetreten. Auch sonst habe ich keine Beschwerden!
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+1 #3 Psycho-Alex 2012-03-11 12:21
ja zyprexa nehme ich ja auch, hab fast 30 kilo zugenommen
aber vorher war ich sehr mager und habe das fast wieder runter
ja wirken tut datt zyprexa, ohne würde es mir sehr schlecht gehen, nehm allerdings 30 milligramm, am liebsten würd ich noch mehr nehmen, weils noch nicht optimal ist

zyprexa... hmm kann man auch verteufeln, andere nebenwirkungen habe ich so gut wie gar nicht. aber es ist für mich, und jetzt versteht mich bitte nicht falsch.. für mich das beste medikament, was die beste wirkung bei mir zeigt
ist so, das ich andere psychopharmaka wie zB das Seroquel hatte, was bei mir nicht wie gewünscht gewirkt hatte. oder halt auch invega
naja aber es ist so das jedes medikament bei jedem menschen anders wirkt. ich bin zufrieden und kann wieder "leben"
das war nicht immer so
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+8 #2 17Daysago 2012-03-10 21:46
Also so stimmt das nicht.

Ich nehme Zyprexa und ich kann sagen: Es hilft gegen meine extremen Abendtiefs - besser als alle anderen Medikamente die ich einstweilen genommen habe. Also es ist nicht so, als wären die ganzen Psychiater nur auf den Profit aus. Erst recht, da der Psychiater der mir das verschreibt keinen Cent von dem Geld sieht, das ich dafür ausgebe. Immer daran denken - genauso wenig wie mein Hausarzt.

Allerdings sind - wie im Artikel beschrieben - die nebenwirkung extrem. Vor allem bei mir die Gewichtszunahme . Ich werde daher Zyprexa absetzen lassen und es ersetzen...zumi ndestens versuchen.

Also es ist nicht so, dass alle Psychopharmaka schlecht sind - überhaupt nicht. Sie wirken - das ist bewiesen ;-)
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-8 #1 anonymus 2012-02-21 23:21
Zyprexa ist eine Droge, die den Menschen nur verkauft wird- weil sie den Pharmazeutische n Unternehmen sowie den Psychatern enormen Profit verschafft.
Doch der "Patient" der Mensch wird vernichtet durch dieses Medikament.
Man kann sich gar nicht vorstellen wie viele MILLIARDEN die Pharmacie mit diesem Medikament umsetzt,
und zu gleich was für (bleibende) Schäden es beim Menschen auslöst:
Suicide
Paranoia
Verfolgungswahn
Depressionen
Angstanfälle
Gefühls-taub
......
1000ende von menschen sterben- "dank" unser ach so tollen Psychater und Mediziner- die nur auf ihren eigenen Profit aus sind,
und nur um an noch mehr Geld zu langen dafür Menschen leben aufs Spiel setzen!!!!!

NEIN zu allen PSCHOPHARMAKA!! !!
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