Invega

Dosierung von Invega: 3mg, 6mg, 9mg, 12mg ( ohne Gewähr )

Wirkstoff: Paliperidon

TablettenWenn ein Mensch sich von der Außenwelt abgrenzt, ihm seine eigenen Körperteile fremd erscheinen, er seine Handlungen nicht mehr selbst steuern kann, sondern sich eher programmiert fühlt und sein Wille in jeglicher Art unfrei ist, dann gilt er oft als schizophren. Er hat Halluzinationen, registriert Dinge die nicht realistisch sind, er zeigt mitunter keinerlei Gefühlsregungen gegenüber seinen Mitmenschen. Andere Menschen, die ihm zugetan sind liebt er zwar einerseits, anderseits stößt er sie jedoch ab. Dieser Affekt wird Hassliebe genannt.
Was ist Schizophrenie? Wo hat sie ihren Ursprung? Was ist der Auslöser? Dies bleibt ein Rätsel im Allgemeinen, denn eine wirkliche Aufklärung gibt es nicht.
Schizophrene werden als „Besessen“ beschrieben, als von „Dämonen befallen“ verurteilt. Doch welche Dämonen von diesen Menschen Besitz ergriffen haben, welche Art von Besessenheit es ist, dass bleibt nach wie vor unergründbar. Denn es ist allgemein bekannt, dass es weder Dämonen noch Besessenheit gibt. Dies sind zwei Dinge, die ebenfalls der Fantasie entsprungen sind und durch Überlieferungen zum Leben erwacht wurden.


Fakt jedoch ist, dass Schizophrenie als Verrücktheit bezeichnet wird. Wann jedoch ist ein Mensch wirklich verrückt? Diesbezüglich gehen die Meinungen weit auseinander. Von Verrücktheit zu sprechen erscheint irgendwie anmaßend. Der Grad zwischen Normalität und Abnormalität ist so schmal, dass es jeden treffen kann. Gestern noch normal, heute schon verrückt. Es gibt so viele unerklärliche Auslöser, warum sich Menschen plötzlich verändern. Nur ein winziger Hebel, der im Gehirn plötzlich umspringt, kann der Auslöser dafür sein dass alles außer Kontrolle gerät.
In jeglicher Form bedürfen diese Menschen dann dringend eine psychologische / psychotherapeutische und medikamentöse Behandlungstherapie.

Invega ist ein atypisches Neuroeleptika mit dem Wirkstoff Paliperidon, welches u.a. in nachfolgenden Fällen zum Einsatz kommt:

  • Schizophrenie
  • Schizo-affektive Psychose
  • Psychoseprophylaxe
  • Psychose
  • Depressionen
  • Angststörungen
  • Bipolaren Störungen
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen

Welcher Patient Invega verschrieben bekommt, entscheidet der behandelnde Arzt, nachdem er sich ein Gesamtbild über den Gesundheitszustand der betreffenden Person gemacht. Er muss genau darüber informiert sein, welche Erkrankungen im Vorfeld bereits aufgetreten sind und mit welchen Medikamenten sie behandelt wurden. Desweiteren ist er darüber aufzuklären, ob es ähnliche Fälle in der Familie gab, auch darüber welche anderen Arzneimittel eingenommen werden müssen. Dass ist vor allem wichtig, um eventuell auftretende Wechselwirkungen mit diesen Medikamenten zu vermeiden. Die Behandlung mit Invega muss unter strenger ärztlicher Kontrolle erfolgen. Der Patient ist angehalten, dem behandelnden Arzt über jegliche Veränderungen seines Gesundheitszustandes zu informieren, wenn er Invega einnimmt.
Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten sind niemals ganz und gar auszuschließen. Der menschliche Organismus reagiert sehr unterschiedlich auf den Wirkstoff Paliperidon im Invega. Es kommt auch darauf an, unter welchen Optionen Invega verschrieben wurde und wie hoch die Dosis ist.
Das Neuroeleptika sollte niemals eigenmächtig abgesetzt werden, ebensowenig darf die verschriebene Dosis verringert oder verstärkt werden, diese Entscheidungen obliegen nur dem Arzt.

Folgende Nebenwirkungen wurden bei der Behandlung mit Invega bereits verzeichnet:

  • Bluthochdruck
  • Kreislaufstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Niedergeschlagenheit
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Libidoverlust
  • Unruhe / Angstzustände
  • Absetzerscheinungen
  • Muskelschwäche
  • Zittern
  • Denkstörungen
  • Depressionen
  • Mundtrockenheit
  • Appetitsteigerung / Gewichtszunahme
  • u.a.

Fazit

Eine Patientin die Invega einnimmt, erklärte dass sie nur wenige und erträgliche Nebenwirkungen hätte dafür jedoch ihre psychotischen Schübe stark reduziert wurden.
Jeder Mensch macht andere Erfahrung mit Invega. Es kommt natürlich auch immer mit auf die allgemeine gesundheitliche Verfassung und den Schwergrad der psychischen Störungen an. Es gibt auch Patienten, bei denen während der Einnahme von Invega keinerlei Nebenwirkungen auftreten.

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