Mirtazapin

Dosierung von Mirtazapin: 7,5mg, 15mg, 30mg, 45mg, 60mg ( ohne Gewähr )

Handelsname in Deutschland: Remergil

TablettenIndividuell wirksame Medikamente, die durch die wissenschaftliche Forschung im medizinischen und pharmakologischen Bereich entwickelt wurden, helfen gegenwärtig vielen Menschen, die unter einer belastenden psychischen Erkrankung leiden. Die Arzneimittel begleiten die Patienten für einen besseren Umgang mit ihrer Erkrankung und ermöglichen diesen eine normale Lebensführung. Außerdem ersetzt Remergil allein nicht die komplette Therapie, sondern stellt nur ein Standbein gemeinsam mit anderen Therapieformen dar.
Unter der Handelsbezeichung Remergil stellt Mirtazapin ein wirksames und sanftes Antidepressivum dar, welches sich seit seiner rezeptpflichtigen Abgabe im praktischen Therapieeinsatz bewährt hat.

Mirtazapin Definition

Mirtazapin ist ein Arzneimittel, welches noch nicht allzu lange auf dem Arzneimittelmarkt erhältlich ist und von Fachärzten verschrieben wird. Mirtazapin gehört in die Gruppe der sogenannten tertrazyklischen Antidepressiva und wird seit 1996 bei der Therapie eingesetzt.
Mirtazapin oder Remergil ist ein Medikament, welches als Antidepressivum klassifiziert wird und durch eine spezielle Wirkung im Gehirn gekennzeichnet ist. Der Wirkmechanismus von Mirtazapin bezieht sich auf die Botenstoffe, die als sogenannte noradrenerge und serotonerge Botenstoffe bezeichnet werden. Aus diesem Grund ist die Einnahme von Mirtazapin mit einer gewissen Müdigkeit verbunden, die begründet, warum Remergil überwiegend abends eingenommen werden sollte. In hohen Dosierungen ist diese Müdigkeit nicht zu erwarten. Diese werden begleitet von einer aufgehellten Stimmung und vom Wach- und Aktivsein.
Aus diesem Grund ist die Einnahme von Mirtazapin insbesondere dann indiziert oder begründet, wenn die Patienten unter einer diagnostizierten Depression leiden. Darüber hinaus ist die Verordnung von Mirtazapin in sinnvollen Dosierungen hilfreich, um Störungen des Einschlafens und sogenannten Mischformen aus Ängsten und Depressionen zu therapieren. Weitere medizinische Gründe für den Einsatz von Remergil sind generalisierte Angst- und Panikstörungen, Beeinträchtigungen des täglichen Lebens durch eine soziale Phobie sowie in eingeschränktem Maße eine potsttraumatische Belastungsstörung.
Das Mirtazapin ist sowohl in Tabletten- als auch in Schmelztablettenform durch eine leicht umsetzbare Einnehmbarkeit und Dosierung gekennzeichnet. Für Menschen, die Mirtazapin aus verschiedenen Gründen nicht oral aufnehmen können, steht dieses in Form von Arzneimittelsubstanzen für Infusionen zur Verfügung. Typische Einnahmezeiten sind einmal am Tag, vorrangig gegen Abend. Nach der Einnahme des Mirtazapins gelangt der Wirkstoff über die Mundschleimhaut und den Magen-Darm-Trakt in den Stoffwechsel und wird in der Leber verarbeitet.

Mirtazapin Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen bei Mirtazapin:

  • Appetitzunahme
  • Gewichtszunahme
  • Schläfrigkeit
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Mirtazapin:

  • Übelkeit
  • Erbrechen

Die Einnahme des Mirtazapins ist wie bei anderen Psychopharmaka dadurch charakterisiert, dass von einem sofortigen Absetzen bei Besserung des Zustandes abzuraten ist. Um die Verabreichung von Mirtazapin zu beenden, wird das Ausschleichen genutzt. Dies ist deshalb wichtig, weil ein abruptes Beenden der Einnahme zu den als Absetzerscheinungen bezeichneten Symptomen führt. Diese vergehen nach kurzer Zeit von selbst, können jedoch in variierenden Intensitäten auftreten und durchaus belastend sein. Wie intensiv die Absetzerscheinungen sind, hängt von der Dauer der Einnahme und der täglichen Dosierung ab. In der Regel sind Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Übelsein und innere Unruhe klassische Absetzerscheinungen. Außerdem ist es in Absprache mit dem behandelnden Arzt anzuraten, eine sogenannte Erhaltungstherapie zu realisieren. Dies bedeutet, dass zur Vorbeugung eines Rückfalls, der bei Depressionen eine wichtige Rolle spielen kann, eine fortgeführte Verabreichung von Remergil über etwa 3 bis 6 Monate fortgeführt wird.
Obwohl Remergil ein hervorragend ausgetestetes und äußerst gut verträgliches Arzneimittel ist, treten dennoch mehr oder weniger intensive Nebenwirkungen auf. Als typische Beschwerden werden in diesem Zusammenhang von den betroffenen Patienten eine erhöhte Müdigkeit und ein Gefühl von Benommenheit und Verlangsamung von Reaktionen sowie eine Zunahme des Körpergewichts angegeben. Viele Patienten klagen darüber hinaus durch Mirtazapin über Schwindel, einen trockenen Mund, Probleme mit dem Stuhlgang und schmerzende Beschwerden im Magen. Eher seltener sind Schmerzen des Herzens und starkes Herzklopfen sowie krampfartige Erscheinungen.

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